PPR 250 - streichen per Knopfdruck

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Mein Test mit dem Farbroller PPR 250 0 Kommentare
Vom 30.05.12 Geändert 2012-05-30 10:35:01
Schon lange hatte ich vor, den Sockel und die Fenster Umrandungen meines Hauses neu zu streichen. In Leinfelden durften wir den elektrischen Farbroller PPR 250 schon ausprobieren, und mir war klar, dass dieses Gerät eine enorme Arbeitserleichterung versprechen würde. Daher habe ich mich riesig gefreut, als Tester ausgewählt worden zu sein.

Das Gerät kam im Pappkarton mit zahlreichen Innenkartons, die ich vermutlich in diesem Leben nicht mehr in den Originalzustand versetzen kann. Bei einem Gerät mit Verlängerung, die über einen Meter lang ist, kann man natürlich auch keinen Koffer erwarten.

Der elektrische Farbroller an sich wirkt total durchdacht. Am besten gefällt mir daran, dass man das Ende des Schlauches direkt in den Farbeimer stecken und das Gerät auch dort einhängen kann. So kann praktischerweise alles direkt transportiert werden, was allerdings nicht wirklich nötig ist, weil der Schlauch für die Farbzufuhr die geniale Länge von 5 Metern hat. Die Fernbedienung für das Gerät kann man wahlweise in die Verlängerung oder die kurze Halterung einstecken. Per Knopfdruck kann man dann die Farbmenge regulieren, die man zum Streichen braucht. Wir hatten mehrere Vorgaben, die wir ausprobieren sollten:


1.Versuche, sowohl Wände als auch Decken zu streichen. Benutze dabei auch die Verlängerung mit 1,2m Länge.
Die Verlängerung konnte ich an meinen Fenstern im Erdgeschoss gut gebrauchen. Auch über Kopf konnte ich arbeiten, ohne Farbspritzer zu hinterlassen.


2. Streiche auch, wenn Du möchtest, gerade Linien oder versuche Muster zu erstellen, z.B. eine Linie weiß und eine Linie farbig.

Um mich an die Handhabung des Farbrollers zu gewöhnen, habe ich diesen Punkt als erstes an meiner Hauswand ausprobiert. Man kann damit grade Linien hin bekommen, aber ich war dann doch froh, dass ich die gesamte Wand streichen wollte und nicht noch auf Muster achten musste.


Dann gab es noch einige Fragen, die beantwortet werden wollten:


1. Welches Projekt hast Du mit dem elektrischen Farbroller PPR 250 gemacht?


Meine Aufgabe bestand darin, den Sockel und die Fensterumrandungen meines Hauses zu streichen. Aber auch an glatten Untergründen habe ich den Farbroller ausprobiert.


2. Wie beurteilst Du die Leistung des PPR 250 im Hinblick auf die Farbförderung der Pumpe?

Es dauert ca. eine Minute, bis die Farbe erstmalig am Farbroller angekommen ist. Ich hatte die Farbe Meiner Meinung nach ist die Farbförderung völlig ausreichend. Wenn es mehr wäre, gäbe es zumindest bei mir ein ganz schönes Geklecker ;)


3. Wie leicht fällt dir die Handhabung, insbesondere das Decken streichen mit der Verlängerung?

Bei meinen ersten Versuchen kam die Farbe noch raus getropft, weil ich den Farbroller noch schräg anstatt waagerecht gehalten habe. Gegen die Schwerkraft kann selbst er nichts machen ;) Nach ein paar Minuten ging es aber wesentlich besser, und bei der zweiten Hälfte der Hauswand habe ich nicht mal etwas unter gelegt. Positiv überrascht war ich vom über-Kopf-arbeiten. Es gab kein Geklecker und keine Farbspritzer. Damit hätte ich nicht gerechnet. Gewöhnungsbedürftig war für mich noch die Plazierung der Fernbedienung. Beim Streichen kam es öfter vor, dass ich den Griff so fest gehalten habe, dass ich dabei aus Versehen auf die Fernbedienung geraten bin. Da die Farbe aber nicht direkt raus geschossen kommt, wenn man den Knopf der Fernbedienung drückt, sondern es einen Moment dauert, war auch das kein Problem. Super fand ich auch, dass man den Schlauch in eine vorgesehene Mulde im Griff stecken kann, damit er nicht in der Gegend rum baumelt. Und beim kurzen Griff gibt es ausserdem noch die Möglichkeit, ihn nicht grade nach unten zu „verstecken“, sondern rechts oder links herum zu führen, damit er nicht im Weg ist.


4. Bist Du zufrieden mit den Streichergebnissen?

Ja, ich bin absolut zufrieden mit den Streichergebnissen. Nach ein paar Minuten Eingewöhnung ging es wirklich super, mit dem Farbroller zu streichen. Ich habe mal meine reine Streichzeit der Hauswand gestoppt (allerdings ohne Kanten, denn die habe ich natürlich mit dem Pinsel nachgearbeitet) und bin in 25 Minuten mit meinem 12 Meter langen Sockel (ca. 1m hoch) streichen fertig gewesen. Habe allerdings in mehreren Etappen gearbeitet, weil Streichen ganz schön in die Arme geht ;)


5. Wie leicht fällt Dir die Reinigung der farbführenden Teile?

Man hat bei dem Farbroller zwei Möglichkeiten der Reinigung. Entweder kann man mit dem beiliegenden Adapter die Schläuche an einen Wasserhahn anschliessen, nachdem das System leer gepumpt ist und die farbführenden Teile gereinigt wurden. Oder man nutzt, wie ich es getan habe, die zweite Möglichkeit, indem man den Farbfilter in einen Topf mit warmen Wasser hängt und alles damit durchspült, bis nur noch klares Wasser raus kommt. Ich weiss nicht genau, ob es daran lag, dass ich die blaue Farbe insgesamt ca. 16 Stunden lang in den Schläuchen hatte, aber der Schlauch ist und bleibt jetzt von innen hellblau, obwohl nur noch klares Wasser nach dem Spülen kam. Beim nächsten Projekt mit weisser Farbe wird sich dann zeigen, ob sich die Farbe in den Schläuchen wieder löst … ;)


6. Würdest Du den PPR in Zukunft auch für weitere Projekte verwenden?

Ja, absolut. Hier stehen noch einige Streicharbeiten wie z.B. unser altes Gartenhäuschen und auch das Carport an, und ich freue mich riesig darüber, dass ich den PPR hierzu verwenden darf.


7. Erfüllt der PPR Deine Anforderungen und Erwartungen?

Es hat mir viel Freude gemacht, den Farbroller auszuprobieren und ich konnte einige Zeit sparen, weil das lästige Eintauchen in den Farbeimer und das damit verbundene Getropfe weg fällt. Durch die einfache Reinigung ist der PPR ein Kandidat, der sicher noch häufig Verwendung hier findet.


8. Was können wir zukünftig verbessern?

Wie schon beschrieben stellt sich für mich die Frage, ob der Schlauch trotz des ausgiebigen Spülens wieder ganz sauber wird.

Die zweite Sache, die mich etwas stört, ist die Art der Aufbewahrung. Obwohl es sicherlich nicht einfach wäre, einen geeigneten Koffer dafür herzustellen, finde ich die jetzige Aufbewahrung, die aus einem grossen Pappkarton mit 4 einzeln reingesteckten Pappteilen besteht, nicht so wirklich gelungen.

Doch das war es auch schon mit Verbesserungsvorschlägen. Der PPR ist ein grossartiges Gerät, das mir eine riesen Arbeitserleichterung verschafft und das sicherlich hier noch oft zum Einsatz kommen wird. Und schon jetzt habe ich vier Anfragen von Nachbarn und Freunden, die ihn auch ausprobieren möchten.

Vielen vielen Dank, dass ich ihn testen durfte!!!
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