PPR 250 - streichen per Knopfdruck

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Der PPR 250 0 Kommentare
Vom 28.05.12 Geändert 2012-05-28 19:23:56
Ich war einer der Glücklichen die den PPR250 testen durften.
Es sollte eine 100m² Wohnung gestrichen werden. In der Wohnung mussten glücklicherweise nur die Wände gestrichen werden, da die Decken mit Paneelen bestückt sind.
Die Farbe: Vincent Profiweiß (war schon gekauft)
Ursprünglich wollte ich zusammen mit meinem Schwager die Wohnung streichen. Leider musste ich wegen Krankheit in der Arbeit einspringen, so dass mein Schwager (Werkzeug ist nicht sein Ding) den Test alleine machen musste.
Also das Testgerät ausgepackt, zusammen gebaut und rein in die Farbe. Die Farbe wurde von der Pumpe zur Farbrolle gepumpt. Allerdings ging es mit dem PPR250 nicht voran (wahrscheinlich musste die Farbe verdünnt werden?). Da hat er den Test schon, völlig gefrustet, abgebrochen. Neben bei sei die Pumpe viel zu laut. Die Reinigung war auch zu kompliziert. Aus Zeitmangel wurde die Wohnung manuell, wie früher, von Hand gestrichen. Ärgerlich das ich den Test nicht machen konnte, deswegen habe ich auch keine Bilder machen können.

Am nächsten Tag durfte ich das ungereinigte und eingetrocknete Gerät abholen und Reinigen. Wenn man die den Dreh raus hat, wie der Farbroller demontiert wird, ist die Reinigung ganz easy. Die Farbrolle konnte nicht mehr gerettet werden. Zeitaufwand: bestimmt ne 1/2 Stunde zusammen mit meiner Frau.
Also ab in den Baumarkt und nach einer Farbrolle geschaut. Eine vergleichbare kostet 8,99€. Die von Bosch kostet auch 8,99€. Ich habe mich für die von Bosch entschieden und diese im Baumarkt bestellt. Gut ne Woche später erhielt ich den Anruf das die Rolle da ist.

Da ich das Gerät noch mal testen wollte und keine sinnvolle Anwendung hatte, habe ich es nochmal im Keller im kleinem Rahmen getestet. Im Video sieht man wie die (sehr dicke) Küchen und Badfarbe, unverdünnt in ca. 2 min, zur Farbrolle gepumpt wird. Ich empfinde die Pumpe nicht so laut. Gestrichen habe ich testweise eine Spanplatte. Dies ging ganz gut. Einen Teil der Kellerdecke habe ich auch gestrichen. Auch das war okay. Allerdings ist die Rolle sehr schwer. Auf Dauer würde es keinen Spaß machen.
Die 2. Reinigung ging ganz flott, keine 10 Minuten hat es gedauert. Die meiste Zeit hat die Reinigung der Farbrolle gekostet. Zur Reinigung kann ich nichts negatives sagen, man muss nur den Dreh raus haben.

Was mir auffiel: An der Pumpenmechanik bilden sich Kunststoffspäne. Da diese weiß sind werden sie vom Schlauch sein. Ob auf Dauer der Schlauch durch gescheuert wird werde ich in der Zukunft berichten. Mal gucken wie viele Liter Farbe da durchfließen können.


Demnächst wird der Farbroller an der Fassade nochmals getestet.

Der Farbroller hat mich noch nicht ganz überzeugt. Vielleicht gehört noch ein bisschen Übung dazu, wie eigentlich mit jedem Werkzeug. Also auspacken und sofort nutzen ist nicht so wirklich, man muss die Muse haben sich mit dem Gerät zu beschäftigen.

Verbesserungen:

Die Pumpe sollte sofort aufhören zu Pumpen sobald man die Taste los lässt. Würde mir mehr das Gefühl der Kontrolle geben.
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