PPR 250 - streichen per Knopfdruck

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Der Farbroller im Härtetest. 0 Kommentare
Vom 21.05.12 Geändert 2012-05-21 18:27:51
Zuerst möchte ich mich für das Vertrauen in mich bedanken. Ich habe mich sehr über den Farbroller und die Farbe gefreut.



Welches Projekt hast du mit dem elektrischen Farbroller gemacht?
Ich habe bei mir in der Wohnung das Esszimmer und Wohnzimmer neu gestrichen. Dabei ging es um drei Wände, die alle eine mittlere Struktur aufwiesen. Ich habe wie in der Anleitung beschrieben, den Farbroller zusammengesetzt, und direkt alles mit der Verlängerung gerollt. Genutzt habe ich dazu eine Farbe aus dem Baumarkt, die ich wiederrum nicht verdünnt habe. Die Farbe wurde aber ohne Probleme durch den Schlauch gedrückt, und kam vorne im Farbverteiler an, wo sie auf die Rolle aufgetragen wurde. Das Streichen an sich war dann wie gewohnt möglich, man musste lediglich zwischendurch den Knopf drücken, um Farbe nachzufördern. Aufgrund der teilweise doch zu tiefen Struktur musste ein wenig nachgepinselt werden. Aber da kann der Farbroller nichts für.

Wie beurteilst du die Leistung des PPR 250 im Hinblick auf die Farbfördermenge der Pumpe?
Die Pumpleistung lässt sich als ausreichend bezeichnen. Selbst die unverdünnte Farbe wurde ohne Probleme gefördert. Hier würde ich kein Verbesserungspotenzial sehen.

Wie leicht fällt dir die Handhabung, insbesondere das Decken streichen mit Verlängerung?
Ich bin selber mit 1,93m relativ groß. Aber selbst „kleinere“ Leute können mit der Verlängerung die Decke einwandfrei streichen. Da das Gerät auch nicht zu schwer ist, wird es nicht zu Last, wenn man über Kopf arbeitet. Auch hat mir gefallen, dass die Rolle nicht mit der Farbe spritzt. Scheinbar wird über den Farbverteiler immer die richtige Menge Farbe abgegeben.

Bist du zufrieden mit dem Streichergebnissen?
Die Kombination aus der Farbe und dem Farbroller stimmt mich zufrieden. Es ist nichts fleckig geworden, und es sind auch keine „Läufer“ entstanden. Daher bin ich sehr zufrieden mit der Arbeit. Und erst Recht mit der Zeitersparnis und dem Rückenschonenden rollen, da man sich nicht mehr zum Eimer bücken muss.

Wie leicht fällt dir die Reinigung der farbführenden Teile?
Um es mit einem Wort zu sagen: Easy. Einfach den Adapter am Wasserhahn anschrauben, den Schlauch samt Pumpe und Roller anstecken, und Wasser marsch. Nach einem kurzen Augenblick sieht man wie sich die Farbe im Schlauch löst, und herausgespült wird. Jetzt noch kurz mit einem Pinsel den Farbverteiler reinigen und schon ist man fast fertig. Man muss noch mit dem Ansaugschlauch genauso verfahren. Aber nach nicht einmal 10min war alles sauber. Ich hab es dann auf Zeitungspapier trocknen lassen.
Lediglich die Rolle habe ich direkt entsorgt. Da kauf ich mir lieber eine neue.

Würdest du den PPR250 in Zukunft auch für weitere Projekte verwenden?
Wenn ich mich entschieden habe, welchen Akzent ich im Arbeitszimmer setzen möchte, werde ich wieder auf den Farbroller zurückgreifen. Leichter kann man ja nicht streichen. Jedenfalls ist das mein empfinden.

Erfüllt der PPR 250 deine Anforderungen und Erwartungen?
Meine Erwartungen, Anforderungen und Wünsche wurden erfüllt. Mir gefällt damit sogar das streichen. Jetzt fehlt nur noch etwas, um das lästige Ränder abkleben zu umgehen.

Was können wir zukünftig am PPR 250verbessern?
An dem Gerät gibt es meiner Ansicht nach nur eine Kleinigkeit zu verbessern.
- Wenn man zu fest aufdrückt, wird das „Fell“ der Rolle eingedrückt, der Umfang der Rolle nimmt ab, und damit wird der Farbverteiler nicht mehr auf die Rolle gedrückt. Das äußert sich dann an Tropfen, die an den Ecken raus laufen. Aber einmal über ein Farbabstreifgitter rollen, und es ging wieder.
- Ich würde mich freuen, wenn die Rollenaufnahme als Ersatzteil erhältlich wäre. Auf Seite 169 der Anleitung ist die Aufnahme nämlich nicht mit aufgeführt. Ich kann mir vorstellen, dass diese gerne mal samt der Rolle in den Müll wandert.



Hinweise zu den Bildern:
1.- Die unverdünnt Farbe wandert durch den Schlauch. Problemlos.
2.- PPR 250 und der Farbeimer nach Anleitung verbunden.
3.- Vorsichtig, Knick in der Leitung. Da kommt die Farbe nur schwer durch.
4.- Der Farbverteiler und die zu klein gewordene Rolle.
5.- Nochmal die zu kleine Rolle im Detail.
6.- Das Trocknen der Teile.
7.- Die Strukturwand. Ein wenig nachtupfen ist aber erforderlich.


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