PPR 250 - streichen per Knopfdruck

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Rasanter Roller - Projekt Erneuerung Waschraum 1 Kommentar
Vom 18.05.12 Geändert 2012-05-18 22:33:07
Im Laufe der Zeit haben wir im Waschraum viele Schmutzspuren und Abrieb an den Wänden bekommen und wollten deshalb den Anstrich im Raum komplett erneuern. Da kam der PPR 250 wie gerufen. Für den Test haben wir außerdem die Decke der Garage gestrichen.

Aus dem Karton heraus erfolgt die Inbetriebnahme relativ einfach. Fürs Verständnis habe ich mir erst mal die Videos auf YouTube angesehen*, die sind ganz gut, wenn auch nicht zwingend notwendig. Anleitung lesen ist hingegen dringend angeraten, es sind viele verständliche Hinweise und Tipps drin.

Die Inbetriebnahme ist einfach, Stecker rein, Einschalten, Gerät an den Eimer klicken, Saugschlauch in die Farbe und los geht es.

Die Farbe wird über das Griffstück sehr gleichmäßig über die ganze Rolle verteilt. Die Dosierung geschieht einfach und intuitiv über die Fernbedienung im Griffstück.

Die Pumpe arbeitet leise und zuverlässig, mit der Farbmengenregulierung waren wir sehr zufrieden.

Es fällt auf, dass die Rolle einen signifikanten Anpressdruck an die Wand benötigt, da im Handstück seinerseits der Farbaufträger über Federn auf die Rolle gedrückt wird und dadurch die Rolle quasi etwas bremst. Insgesamt entsteht so der Eindruck, dass das Streichen etwas schwergängiger ist, als mit einer normalen Rolle. Beim Wandstreichen fällt das nicht unangenehm auf. Mit der Verlängerung an der Decke ist das hingegen schon stärker bemerkbar.

Ergonomisch insgesamt betrachtet fällt ja aber das Farbeaufnehmen und damit das ständige Heben und Senken weg. Dadurch ermüdet Mann/Frau nicht so schnell und ist auch insgesamt wesentlich schneller fertig. In Summe ist das System also ergonomischer als das normale Über-Kopf-Rollen.

Das Streichen geht insgesamt viel schneller von der Hand und man hat weniger Spritzer und Dreck nebenbei. Mit dem Streichergebnis sind wir sehr zufrieden.

Spätestens fürs Reinigen braucht man dann aber die Anleitung;-) da dort die Adapter erklärt sind. Das Abnehmen des Pumpengehäuses geschieht schnell und mit dem Wasseranschluss bekommt man wirklich alle Teile wieder ganz sauber. Da waren wir wirklich angenehm überrascht. Malersachen reinigen ist nie so wirklich tolle Arbeit, aber mit dem Anschluss und viel Wasser geht das hier vergleichsweise schnell und bequem. Die Sachen dann zum Trocknen aufhängen. Insgesamt fällt die Reinigung leicht aus und besser als erwartet.

Insgesamt sind wir mit dem System sehr zufrieden, es erfüllt unsere Anforderungen und Erwartungen und wir empfehlen es Freunden weiter.

Verbesserungsvorschläge, im Wesentlichen aber Schmuck am Nachthemd:

Rein deutsche Anleitung, die dafür auf festerem Papier und etwas größerer Schriftart gedruckt ist.

Verstauung der Komponenten zur Reinigung im Karton anders;so wie es war, haben wir die Teile erst nicht gefunden; noch unbedarftere Nutzer als wir kontrollieren vielleicht nicht die Teile auf Vollzähligkeit und schmeißen die Reinigungskomponenten mit der Verpackung weg.

Das Entfernen der gebrauchten Rolle aus der Rollenaufnahme erscheint mir verbesserungswürdig. Man soll mit den Fingern an den Rändern der dreckigen Rolle das dünne Plastik auseinander biegen um die Achse zu entnehmen.Wenn man Handschuhe trägt geht das schon, ist aber trotzdessen siffig. Das dünne Plastik ist nicht sehr vertrauenserweckend, es stellt sich schon die Frage nach der Dauerhaltbarkeit, wenn ein Handwerker da mit Handschuhen dran herumbiegt. Eine Entriegelung über Federmechanismus bedient über einen Knopfo.Ä. wäre bestimmt konstruktiv leicht möglich.

Die Schlauchführung im Handstück ohne Verlängerung könnte noch besser gemacht werden. Im oberen Teil ist eine Halteöse, unten fehlt m.E.eine.

* http://www.youtube.com/watch?v=GDK5USSO5Gg&feature=related
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 198727&posted=1#post198727.
2012-06-11 16:33:56

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