Dremel Trio -
das Multitalent

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Produkt, welches überzeugt! 3 Kommentare
Vom 21.10.11 Geändert 2011-10-21 22:54:12
Out-of the box macht der Trio einen wertigen Eindruck. Die Gummierung liegt gut in der Hand, das Futter beim ersten Einspannen des Werkzeugs schließt satt und passgenau. Wir haben den Trio zunächst eingesetzt beim Anpassen von Cumaru-Hartholz-Dielen für die Verschalung unserer Hartholzterrasse.

Der Schnittstärke vom Trio für Holz ist ja spezifiziert mit 12,7mm, die Dielen haben 14,5mm. Wir haben mal zu Testzwecken einen Schnitt probiert, es ging aber nur sehr, sehr langsam voran. Es fing schnell an zu rauchen. Also: immer an das Anwendungsgebiet halten! Ein 10mm Profilholzbrett Lärche ging testweise dann zügig zu trennen.

Bei dem Fräsen und Ausklinken des Hartholzes war der Trio dann richtig in seinem Element, dazu gleich mehr. Ich habe zwar die Testhinweise zum Arbeiten gelesen, die Bedienungsanleitung aber nur Überflogen. Denn: Das Arbeiten mit dem Gerät fällt gleich leicht. Die Flügelschrauben und Knöpfe für Werkzeugwechsel, Paralellanschlag und das Verstellen des Gehäuses sind intuitiv angeordnet und deutlich gekennzeichnet, so dass man sofort anfangen kann, ohne erst groß die Anleitung zu studieren.

Das Gerät ist angenehm leise, ein Gehörschutz ist m.E. nicht erforderlich. Es hat sich aber bewährt, eine Schutzbrille zu tragen, damit man ungefährdet mit dem Gesicht nah herangehen kann, um genau hinzuschauen.

Erster Anwendungsfall war das Brechen/Anfassen der Schnittkante, der mit Handkreissäge durchgeschnittenen Diele. Dazu habe ich den V-Fräser eingespannt und erst einmal freihändig die Kante bearbeitet. Im Ergebnis war es noch leicht wellig, weshalb ich eine Führung auf die Diele aufgezwingt habe, an der ich dann im 2. Durchgang den Trio geführt habe. Somit hatte ich eine schöne glatte Fase an der Dielenkante.

Als nächstes wollte ich eine Ausfräsung für den H-Pfostenanker mit Schraubenköpfen machen, der von dem Brett verdeckt werden sollte. Nach dem Anzeichnen habe ich dann gleich einen passende Führung auf das Brett aufgebracht. Die angezeichnete Ausfräsung hatte eine Breite von ca. 80mm. Im zusätzlich übersandten Zubehör war der breiteste Fräser 12,7mm, also gut geeignet. Das Hartholz wurde sauber, gleichmäßig und rasch zerspant. Wirklich schön damit zu arbeiten!

Nachdem ich links und rechts mit der Führung die Grenzen ausgefräst hatte, habe ich freihändig das Material in der Mitte weggenommen. Dies ging ein wenig ruckhafter, aber immer noch zügig und sauber. Auch die Schraubköpfe habe ich freihändig ausgespart.

Die Schnittkanten habe ich dann mit dem Schleifaufsatz bearbeitet. Der Werkzeugwechsel geht schnell von der Hand. Die Schleifaufsätze sind sehr robust, hier habe ich schon mit anderen Herstellern schlechtere Erfahrungen gemacht. Die Schleifaufsätze hatten eine gute Standzeit und haben sich nicht sofort zerlegt, wie es mal bei anderen vorkommt.

Als nächstes werde ich Dielen im Wohnzimmer bearbeiten und ein Namensschild für meinen Sohn fräsen, den Bericht könnt ihr dann nach dem Urlaub (hoffentlich ;-) unter Projekte bewundern.
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 122283#post122283.
2011-11-10 11:16:35

Gelungener Bericht, ein paar Bilder von den ausgeführten Arbeiten hätte ich allerdings noch Toll gefunden, das 5te Bild mit der Fräsung sieht schon beeindruckend aus. Ein "Haben-Will-Werkzeug" :)
2011-11-10 11:24:58

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