Dremel Moto-Saw - das 2-in-1-Gerät für präzise Detailarbeiten

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Dremel MotoSaw MS20 0 Kommentare
Vom 30.11.12 Geändert 2012-11-30 18:54:38

Zu 1 : Nachtlicht für Kinder 1W Birne (Dremel MotoSaw)
Steht im Projekt...

Zu 2: Leistung wie Motor?
Also 12mm dann ist wirklich schluß, bei dickem Holz oder Hartholz Quält sich die Maschine das macht wirklich kaum sin. Das Handling ist ausgewogen

Zu 3: Siehe 2

Zu 4: Da ich mein Ersatz Projekt abbrechen musste, würde ich dem Gerät eine Note 4 geben, es sind grade viele Schwächen in den Sägeblättern, das die Querstifte im Weg sind ist das feine Aussägen wie man Sie aus der Dekupiersäge her kennt nur bedingt möglich.

Zu 5: Laubsäge mit Motor, aber keine Dekupiersäge, ich würde mir vieles Wünschen.

Zu 6: Arbeitslicht, ausgewogene Sägeblätter, Verstellbaren Tisch so das ich auch den Neigungswinkel ändern könnte. Spürbare motorstufe zwischen 1-3 (merke kein unterschied) bessere Motorstärke so das tatsächlich 18mm möglich sind, der helle Motorton ist unerträglich, strukturiertes handbuch, absaugung seitlich, Keine Vibrationen am arbeitstisch

Zu 7: Ja verwenden schon, bis ich mir eine andere Kaufe, für eine Dekupiersäge etwas zu ungenau, das dicke sägeblatt ist schon ein Problem


Testbericht:

Ich hatte das Glück die Dremel MotoSaw MS20 zu testen, hier ein überblick zu meinen Erfahrungen dieses Geräts. Viel Spass beim Lesen.

Der Hersteller bietet hier eine 2in1 Säge für den Mobilen einsatz und Stationären einsatz für Laubsägearbeiten bzw. als Dekupiersäge. Ich musste erst mal nach lesen, was ist eine Dekupiersäge.

Laut Wiki: … Sie wird für den Feinschnitt in der Holz-, Metall- und Kunststoffbearbeitung benutzt. Als Sägeblatt dient entweder ein handelsübliches Laubsägeblatt oder besondere Dekupiersägeblätter, die größenmäßig etwa einem Laubsägeblatt entsprechen. ...

Technische Daten:

Leerlaufhubzahl: 1.500 - 2.250 Hübe/min
Hubweg: 8 mm
Spannung: 220 - 240 V (50/60 Hz)
Kräftiger Antrieb: 70 W
Geringes Gesamtgewicht: nur 1,1 kg
Kabellänge: 2,75 m

Lieferumfang:

Das Gerät kam mit 10 Tagen Verspätung bei mir an, erst einmal alles ausgepackt und eine PVC Kiste kam mir entgegen in der wie folgt enthalten ist.

Dremel MS20
2x MS51 Mehrzweck-Holzsägeblatt
2x MS52 Detail Mehrzweck-Holzsägeblatt
1x MS53 Metallsägeblatt
Parallelanschlag
2x Befestigungsklemmen
Tragekoffer

Und nein, keine DVD, man bekommt im großen und ganzen ein netten Koffer in dem sich die MotoSaw befindet, dass erste was mir direkt aufgefallen ist, wenn man sich irgendwann mal Sägeblätter kauft, fliegen die recht ordentlich im Koffer rum.

Was man auch vergessen hat, die Sägeblätter zur kennzeichnen, ich konnte jedenfalls nichts finden, wie man die Sägeblätter erkennt, also muss man raten oder es einfach wissen.

Die Befestigungsklemmen bestehen aus Metall, aber hier hat man auf den ”Tellern“ vergessen PVC kappen drauf zu machen, so kann man sein Werktisch bei der Montage beschädigen, also Holzreste bereit halten. Dazwischen klemmen, fest drehen, fertig.

Vorbereitung:

Nach dem ich den Koffer ausgeräumt hatte, ging es an die Tischmontage, hierfür brauch man kein Handbuch, dass geht intuitiv, Tisch mit den Klemmen befestigen, und die Säge von oben einführen, am Tisch befindet sich im hinteren Bereich ein kleines ”schloss“ hier wird die Säge eingeklinkt ”klack“. Da das Kabel recht lang ist, muss man auch nicht mit viel Verlängerungskabel rum hantieren, man kommt schnell an die Stromdose, wenn eine frei ist. Das Sägeblatt ist auch schnell und einfach eingehängt. Links den Blauen Hebel runter ziehen, das Sägeblatt unten einführen (zacken, nach unten), nach oben ziehen, dann oben einlegen, und mit dem blauen hebel einspannen, also Hebel wieder nach hinten legen, Fertig. Im Grunde ist das Gerät nun Einsatz bereit.

Handhabung:

Ich bevorzuge es überwiegend das Werkstück am Tisch zu führen und die Säge die Arbeit machen zu lassen, ich kann so etwas Präziser Arbeiten und das Werkstück führen, also Staubsauger an, unten in das Absaugloch und die Maschine an.

Was mir hier auffällt, man hat nicht nur die ganze Zeit den Absaugen zwischen den Beinen, also den Schlauch, auch ohne Absaugung, den Dreck, aber das gute daran, das Sägeblatt wird die zeit über gekühlt.

Das erste was ich gleich bemerkt habe, dass die Vibrationen vom Motor/Sägeblatt sich auf dem ganzen Tisch verteilt, so zittert der ganze Tisch was schon recht anstrengend für das Auge ist. Wenn man von oben etwas mehr druck auf den Tisch aus übt, lassen die Vibrationen etwas nach, was sehr kraft aufwändig sein kann. Das einstellen der Rückhaltevorrichtung bringt hier recht wenig, da die Vorrichtung nur das Holz unten auf der Platte hält.

Ich habe natürlich überwiegend mit Holzfaserplatten, Pappelholz, Plexiglas (5mm) und auch Kiefernholz bis max. 12mm gesägt, diese Arbeiten gehen leicht von der Hand. Auch wenn der Hersteller Schreibt bis 18mm, befürchte ich das dies langfristig zur Überhitzung des Motors führen kann.

Wobei ich auch Massive Probleme hatte war das grade Sägen, ich befürchte das liegt mit unter daran das, dass Sägeblatt nicht Straff genug gespannt ist und das durch die Hubbewegung die Querstifte der Sägeblätter nach links bzw. rechts rutschen. Ich konnte durch die Nachjustage teilweise zu geraden Schnitten kommen, aber nach kurzer Zeit, waren die Versuche doch schief, da die Stifte sich zu weit verschoben haben. Dies trat bei verschiedenen Blättern auf zu unterschiedlichem Material.

Ohne Tisch ist die Maschine leicht zu führen, man sollte aber das Werkstück gut Fixieren, sonst entwickelt es eine gewisse eigen Dynamik, ich finde kein großen unterschied zwischen der Tischführen und in der Hand, das niedrige Gewicht fühlt sich sehr nach Laubsäge mit Motor an.

Projekt:

Das Projekt das ich Ursprünglich machen wollte, ging nicht da es mir dann doch an der Zeit mangelte, die Alternative war aus der Star Trek Welt das Romulanische Wappen, ist sehr anspruchsvoll mit kleinen Konturen die man aussägen muss, hier kam ich dann schnell an die grenzen, die Querstifte der Sägeblätter waren im weg, ich bin nicht in die Bohrungen gekommen, hätte ich das Bohrloch vergrößert wäre das Motiv auch nicht mehr gegangen.

Somit wäre ich bei meiner grundlegenden frage, Was ist eine Dekupiersäge?

Mit einer Laubsäge hätte ich die Konturen aussägen können, also kam somit an die grenze des machbaren, finde ich sehr schade!

Ich hatte dann ganz schnell eine Alternative die man auch in den Projekten der Seite findet, ich habe hier ein ca. 4mm dickes Pappelholz genommen, rechts und links jeweils ein Halbkreis gesägt mit zwei großen Sternen und drei kleinen, also auch recht fummelig, das ging soweit recht ordentlich, bis auf die Vibrationen und das die Sägeblätter doch zur einer schrägen neigen.

Ich wollte auch Holz in einem 45° Winkel sägen, leider geht das gar nicht, die Arbeitsplatte lässt sich nicht neigen, ist also Fix.

Mein Ursprüngliches Projekt werde ich verspätet aufnehmen, jedoch benötige ich 45° Schnitte.

Kosten:

Man stellt sich zur heutiger Zeit auch die Frage des Preis / Leistung Verhältnisses, was gibt es für Konkurrenten.

Ich werfe schon eine Zeit lang den Blick auf ein Konkurrenz Produkte, dass ca. 40€ mehr kostet, die Sägeblätter liegen im 6er Pack bei ca. 2,80 – 3,80€

Die MotoSaw kostet derzeitig etwa 120 – 130€ die Sägeblätter sind im 5er Pack bei 7€, die Verfügbarkeit ist noch sehr schlecht, konnte nur ein Händler finden.

Ich finde das Zubehör ist sehr schwer erschwinglich und auch recht teuer.

Resümee:

Die MotorSaw kann man ja schon eine weile lang Kaufen, ich finde es ist wirklich nur eine Laubsäge mit Motor die klare grenzen hat.

Ein Gehörschutz sollte man sich auf jedenfall zu legen, eine Mickymaus oder ähnliches, das Pfeifen, bzw. helle Motor Geräusch ist langfristig nichts. Im Vergleich eine 600W Stichsäge finde ich angenehmer.

Für dickeres Holz, benötigt man mehr Leistung, ich finde man sollte maximal 12mm Holz nehmen, und vielleicht Hartholz meiden. Der Motor ist für dickes oder Hartholz zu Leistung schwach.

Den Winkelanschlag habe ich absichtlich nicht erwähnt, der Umgang ist etwas trickie, aber die Übung macht´s, was mich an dem teil wirklich stört, dass man nur eine Bewegung hat, vor oder zurück, bei einem Brett, hat man leider immer nur ein Schnitt mit minimal oder maximal 55mm, bei einer Holzleiste, natürlich mehr, da weniger die Breite sondern die Länge interessant ist, da die schnitte eher selten grade sind, habe ich den Anschlag kaum genutzt. Einige schnitte habe ich Versucht, aber so wirklich warm, bin ich mit dem Anschlag nicht geworden.

Ich hatte mir auch das Handbuch mal etwas näher angeschaut, ich finde es ist Strukturlos, es geht auf Seite 14 vom Englischen flüssig ins Deutsche über und auf Seite 18 ins Französische. Erschlagen von Warnungen... Die Warnung bitte nicht Benutzen fehlte noch, alles andere war ja irgendwie vorhanden. Hier passt, weniger ist mehr.

Was mir auch teilweise Probleme bereitet hat, war die Beleuchtung, man hätte über dem Werkstück eine kleine LED anbringen können die das Werkstück ausleuchtet, nach dem hinzu stellen einer Tischlampe war das Arbeiten erheblich einfacher.

Wenn die kleinen Krankheiten nicht wären, würde ich wohl eine bessere Bewertung abgeben so gebe ich dem Gerät die Schulnote 4.

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