Dremel Moto-Saw - das 2-in-1-Gerät für präzise Detailarbeiten

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Seezebra - Die Dremel Moto-Saw MS20 im Test 1 Kommentar
Vom 29.11.12 Geändert 2012-11-29 19:54:34
Geliefert wurde mir ein großer Karton, in ihm ein ebenfalls großer Kunststoffkoffer, der zunächst schon mal einen sehr stabilen Eindruck macht. Ich öffne zunächst mal den Koffer und frage mich umgehend, wie ich das denn alles zusammengebaut bekomme. Zum meinem Glück befindet sich eine genaue Beschreibung in dem Koffer, und so schaffe auch ich es, die Dremel Moto-Saw richtig zusammenzubauen und an einem kleinen Tischchen zu befestigen. Das funktioniert, mit Hilfe der beigefügten beiden Schraubzwingen auch recht gut. Die Dremel Moto-Saw sitzt nun fest am Tischchen und ich gebe mich daran, das Sägeblatt einzuspannen. Auch dies ist recht schnell erledigt, da man das Sägeblatt einfach unten einhängt, oben nach hinten bewegt und ebenfalls oben einhängt. Zuletzt wird der am oberen Arm der Dremel Moto-Saw befindliche Spannhebel nach hinten gelegt und siehe da, das Sägeblatt sitzt wunderbar fest. Auch das Einführen des Kantenführers in die dafür vorgesehene Führungsschiene, geht ganz einfach und so ist auch alles schnell zusammengebaut.
 
Technische Daten der Dremel Moto-Saw:
  • Nennleistung – 70 Watt
  • Leerlaufdrehzahl – 1500 bis 2250 min-1
  • Maximale Schnitttiefe – 18 mm
  • Maultiefe – 250 mm
  • Hubweg 8 mm
  • Gewicht – 1,1 Kg
Zubehör:
 
  • Es liegen der Dremel Moto-Saw einige Sägeblätter von grob bis fein bei.
  • Stabiler Kunststoffkoffer
 
Jetzt wird gesägt:
 
Als erstes mal ein einfaches Stück Sperrholz um ein Gefühl für die Säge zu bekommen. Wunderbar, geht doch ganz einfach, nun möchte ich aber auch wissen, ob die Dremel Moto-Saw schöne gerade Schnitte macht, schon von einigen Mittestern habe ich gehört, bzw. gelesen, dass damit nicht vernünftig geradeaus gesägt werden kann. Ich möchte mich natürlich selbst davon überzeugen und nehme erneut ein Stück Sperrholz und säge es, führe es immer am Kantenführer entlang. Danach noch ein paar trockene Äste und eine kleine Kunststoffplatte von 1,5mm Dicke. Gut, Kunststoff ist nicht das Material, welches ich oft sägen werde aber ich soll ja schließlich testen. Zumindest in den Hölzern, die ich sägte, wurden die Schnitte relativ gerade. Im Sperrholz sind die Schnitte nahezu pefekt, man muss halt auch ein Gefühl für das Holz, seine Dicke und die passende Schnittgeschwindigkeit entwickeln, dann funktioniert das schon. Auch Freihandbogenschnitte gelingen mir auf Anhieb und ich bin doch ein Stück weit begeistert. Das Sägen im portablen Modus ist nicht so mein Ding und ich bekomme dafür auch nicht wirklich ein Gefühl, das kann bei anderen Leuten natürlich anders sein.

Ein Projekt ist beim Testen auch entstanden: http://www.1-2-do.com/de/projekt/Krippe---Fuer-den-kleinen-Geldbeutel/bastelanleitung/9279/

Ich bin wirklich kein großer Fan von Bedienungsanleitungen aber ich schaue zumindest immer flüchtig hinein, hin und wieder steht ja doch mal etwas drin, was man ansonsten übersehen hätte. Sicherheits- und Entsorgungshinweise zum Produkt, und ja, da steht auch drin, wie das Sägeblatt einzusetzen ist, hatte es aber auch so herausgefunden. Bei der Arbeit empfinde ich die Dremel Moto-Saw nicht als unangenehm laut und verzichte bewusst auf Gehörschutz, Musik höre ich meistens viel lauter.
 
Besonderheiten:
  • Die Dremel Moto-Saw lässt sich zwischen 1500 und 2250 min-1 stufenlos regeln 
  • Sie lässt sich stationär wie auch portabel nutzen
Schwachpunkte der Dremel Moto-Saw:


  • Im stationären Betrieb kann man den An-/Ausschalter nur sehen, wenn man sich bückt und auch der Drehzahlregler muss ertastet werden. (Vorteilhafte Bedienung jedoch im portablen Betrieb).
 
Stärken der Dremel Moto-Saw:
 
  • Leicht, handlich und platzsparend
  • Ausreichend langes Stromanschlusskabel
  • Relativ geringe Geräuschentwicklung
 
 
Mein Fazit für die Dremel Moto-Saw:

Bei der Dremel Moto-Saw handelt es sich zwar nicht um eine ausgewachsene Dekupiersäge, jedoch ist sie eine schöne handliche und platzsparende Ergänzung für den Hobbyanwender. Optisch wirkt sie fast wie ein Spielzeug, dennoch ist beim Arbeiten auf die Sicherheit zu achten, denn auch mit ihr lassen sich unschöne Verletzungen hervorrufen. Der Wechsel eines
Sägeblattes geht recht leicht. Mit einem Gewicht von knapp über einem Kilo dürfte sie zu den Leichtgewichten dieser Klasse zählen. Das Sägen entlang gezeichneter Linien lässt sich gut vollziehen. Die Sägeschnitte sind glatt und sauber. Die Geräuschentwicklung hält sich in Grenzen, der angeschlossene Staubsauger machte mehr Lärm. Gehöhrschutz halte ich nicht unbedingt für erforderlich, es sei denn, man möchte länger daran arbeiten. Die Länge des Anschlusskabels ist absolut ausreichend. Ich vermisse den sanften Anlauf, den ich von den meisten Boschgeräten gewohnt bin und die Drehzahlregelung von 0 an. Die Dremel Moto-Saw hat nur wenige wirkliche Schwachstellen und ist somit ein geeignetes Gerät für den Hobbyheimwerker.
 
Danke, dass ich als Tester für die Dremel Moto-Saw ausgewählt wurde.
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 288896#post288896.
2013-01-09 13:05:36

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