Zamo - der Laser-Entfernungsmesser im neuen Design.

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Nicht nur ein nettes Spielzeug 1 Kommentar
Vom 31.08.16 Geändert 2016-08-31 21:37:02
Vielen Dank erst einmal, dass ich zu den Glücklichen gehöre und den Zamo Laser-Entfernungsmesser in der 2. Generation testen durfte.

► Verpackung und Lieferumfang
Geliefert wird der Laser-Entfernungsmesser von Bosch in einer kleinen aber stylischen Metalldose. Die Dose beinhaltet neben dem Laser-Entfernungsmesser selber noch eine Bedienungsanleitung und die beiden benötigten Batterien, welche vor der ersten Verwendung eingelegt werden müssen.
 
► Eindruck, Verarbeitungsqualität und Bedienung
Nachdem ich die ersten Bilder von dem jungfräulichen Produkt gemacht hatte, konnte es nun endlich ans Eingemachte gehen. Dazu mussten zuerst die beiden AAA Batterien eingesetzt werden. Dazu öffnet man auf der Rückseite des Geräts die Abdeckklappe und kann spielend leicht die beiden Batterien einsetzen und die Abdeckung wieder schließen.
Danach konnte ich durch längeres Drücken den Zamo einschalten und war direkt begeistert von der gutsichtbaren Darstellung des Messwerts.
Die ersten Testmessungen wurden noch im Wohnzimmer verrichtet. Dazu eben ein Platt Papier und den Raum skizziert – schnell alle Seiten mit dem Laser-Entfernungsmesser ausgemessen und notiert und in die Skizze eingetragen. (Bild der Skizze ist angehängt). Später habe ich mir noch die Mühe gemacht und die Pläne mit denen vom Architekt abgeglichen und natürlich stimmen diese nicht überein. Liegt aber daran, dass von den gemauerten Wänden (ohne Putz) ausgegangen wurde. Dennoch ging das Ausmessen und Eintragen in eine Skizze schnell und gut von der Hand – mein Architekt rennt nur noch mit einem Laser-Entfernungsmesser rum.
Kommen wir nun zur Funktionalität des Laser-Entfernungsmesser Zamo von Bosch. Dazu hatte ich mir einige Projekte bereits im Vorfeld herausgesucht. Die Garage sollte einen neuen Fußbodenbelag bekommen und die benötigte Menge wollte ich nicht mit dem Zollstock ausmessen, sondern dafür den Entfernungsmesser nehmen.
Bei einem Bekannten sollte ein Sichtschutzzaum aus WPC aufgestellt werden, dazu mussten alle 180+10 cm ein Loch ausgehoben werden, wo ein Betonfundament gegossen wird, auf dem zu einem späteren Zeitpunkt die Befestigung für den Pfosten montiert wird. Dazu haben wir eine Schnur auf die komplette Länge gespannt und an den Startpunkt zwei Kalksandsteine übereinandergestellt. Anschließend konnten wir mit dem Laser-Entfernungsmesser an der Schnur entlang gehen bis wir bei 1,90 m waren - die Stelle anschließend mit einem Zelt Hering markiert, dann ebenso bei 3,80 5,70 7,60 8,50 und 11,40 m. Das Schöne an dem Ausmessen war, dass die Werte alle wirklich sehr genau waren. Einem Zollstock hätte ich normalerweise immer wieder neu angelegt und somit wahrscheinlich auf die komplette Distanz eine Abweichung von fast 10 cm gehabt. Die ersten drei Elemente sind bis zum jetzigen Zeitpunkt montiert und passten wunderbar. Rest folgt hoffentlich kommendes Wochenende.
Angenehm war bei der Arbeit, dass der Laser-Entfernungsmesser selbst im Sonnenlicht/-schein noch gut lesbar war und nicht wie bei einem Smartphone nur noch sehr schlecht oder gar nicht mehr.
Zuhause hatte ich mir noch eine „Teststrecke“ aufgebaut. Dazu habe ich zwei Kaltsandsteine auf genau 200,0 cm Abstand gestellt. Gemessen habe ich diesen Abstand mit mindestens fünf Zollstöcken/Gliedermaßstäben und mit einem langen Maßband. Das Gerät hat bei wiederholter Messung immer wieder 199,9 oder 199,8cm angezeigt. Angegeben ist der Zamo mit einer Genauigkeit von 3mm und wäre somit noch mehr als im Toleranzbereich.
 
Zwei kleinere Punkte habe ich jedoch, welche mir negativ aufgefallen sind – zum Einen gibt es kein wirklich Zubehör: eine Trageschlaufe wäre beispielsweise ein Centartikel - gerade weil eine entsprechende Aussparung bereits vorgesehen ist; genauso wäre bei Vielnutzung eine Gürteltasche sinnvoll – des Weiteren ist das Gerät (elektronisch) bei genau 20m Messdistanz abgeriegelt wie ich es bei meinen Messungen festgestellt habe. Natürlich aber auch verständlich, weil man auch höherpreisige Laser-Entfernungsmesser Modelle aus dem Hause Bosch verkaufen will.
 
► Fazit
Ich bin mit dem Produkt mehr als zufrieden. Anstatt mit einem Zollstock und mit einem langen Maßband größere Abstände auszumessen, kann und werde ich dies zukünftig mit dem Bosch Zamo machen. Einschalten, Ausrichten des Laser-Entfernungsmesser, Knöpfchen drücken und ablesen. Würde ich mir selber einen kaufen, dann hätte ich wohl in ein größeres Modell investiert, welches auch direkt eine Flächen- und Volumenberechnung integriert hat.
 
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Hallo zusammen,

die Diskussion zum Testbericht Zamo findet ihr hier: http://www.1-2-do.com/forum/die-testberichte- zum-neuen-laser-entfernungsmesser-zamo- thema-23191.html

Liebe Grüße
Kathrin
2016-09-29 17:00:53

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