Zamo - der Laser-Entfernungsmesser im neuen Design.

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Die zweite Generation des ZAMO Laser-Entfernungsmessers von Bosch im Test 1 Kommentar
Vom 30.08.16 Geändert 2016-08-30 03:37:30
Also in Sachen Werkzeug und Handwerken bin ich ja noch ein absoluter Frischling aber Not macht auch Mut ... irgendwie muss ich die vor 1,5 Jahren bezogene fast unbewohnbare Wohnung in einen mir angenehmen Zustand bringen. Mit Hartz4 alleinstehend und körperlich extrem angeschlagen ist das nicht einfach. Viele Freunde hab ich bestimmt erst wieder wenn ich fertig bin also muss ich es irgendwie leider auf Kosten meiner Gesundheit selbst wohnlich machen. Nun bin ich endlich am letzten Raum beziehungsweise dem Flur.
 
Habe vom Produkttest gehört und mich da sofort beworben ich liebe Produkttests und mir wäre der Zamo bestimmt nicht nur für den Flur eine geniale Hilfe, ärgere ich mich doch ständig drüber wenn ich was ausmessen muss. Denn mir fällt das Massband oft aus den Händen oder verwackelt und somit ist meine Messung nicht exakt.
 
Große Freude als der Zamo kam juhuuu „endlich“ denn auch ich hatte schon jeden Tag ganz ungeduldig auf den Paketboten gewartet. Sofort ausgepackt und erst mal sprachlos angeschaut „wow“ allein schon die Verpackung schaut total wertig aus und dann der Zamo, was für ein nettes, hübsches, klein und handliches Helferlein. Das ist ganz nach meinem Geschmack. Die Metallbox ist total klasse gemacht und durchdacht mit der Aussparung für die Anleitung und passenden Batterien welche auch bereits dabei waren. Das ist sofort ein Pluspunkt denn allzu oft ärgere ich mich darüber wenn ich ein neues Gerät habe und erst mal Batterien kaufen muss damit ich loslegen kann. Ich hatte bei Bekannten mal ein Vorgänger Modell gesehen da war die Metallbox schön aber noch nicht sooo toll auch der Zamo schaut heute besser aus. Da war früher glaub auch was zum Aufschieben dran ist wohl in der heutigen Form einfacher zu handhaben. Selbst die beiden großen Klebestreifen mit welchen die Metallbox sagen wir mal versiegelt ist kann man rückstandslos abziehen somit habe ich keine unerwünschten Klebereste an der tollen Box.
 
Ihr werdet lachen aber ich hab irgendwie richtig Respekt vor dem super Test und bin sooo dankbar eine der Tester sein zu dürfen, deshalb will ich auf keinen Fall was falsch machen und bin in der Tat erst mal hin gesessen und hab die handliche und überschaubare Gebrauchsanweisung studiert. In der Regel bin ich eher der Typ der erst mal loslegt. Sehr schön daß die nicht tausend langweilige Worte beinhaltet sondern wirklich kurz und zackig die Infos liefert die man haben sollte. Hier sei auch gleich lobend erwähnt dass auf der Zamo-Rückseite eine sinnvolle Warn-Info aufgeklebt ist, dass man die Augen vor der Laserstrahlung schützen soll. Diese kann man anhand von einem Aufkleber in passender Sprache überkleben, diese Austausch-Aufkleber sind in dem kleinen Anleitungs-Heftchen ... richtig klasse.
 
An der Zahl 5 Türrahmen und 2 Türen von innen sind abzuschleifen und zu streichen. Danach die alten übrigen Tapetenreste (50-60 Jahre alt) entfernen, die Wände großflächig spachteln und schleifen. Anschließend noch Tapezieren. Ich schätze mal ich werde es nicht schaffen in der vorgegebenen Zeit mein Projekt „Flur“ zu beenden und hab deshalb einfach mal Bilder gemacht vom alten Zustand und vom jetzigen Zwischenstand. Aus Zeitgründen hab ich nun diese Phase vorgezogen und meinen Flur bereits vermessen und mir alle Maße notiert. Damit dann beim Tapezieren meine Tapetenbahnen  die richtigen Maße und Längen haben werden. Das war gut so denn seit einer Woche muss ich leider wieder einmal pausieren ... wenn keine Besserung eintritt muss ich erst mal die Knie OP dazwischen schieben.
 
Die 20 m hab ich nicht ausgereizt denn so viel Wand hab ich in meiner Wohnung nicht und im Außenbereich muss ich nichts vermessen, zudem ist er ja glaub eher nur für die Wohnung gedacht.. Innerhalb der Wohnung hab ich die vom Zamo ermittelten Werte nachgemessen ... mehrmals ... der Zamo zeigte immer das selbe Ergebnis ... meine Maßband und auch meine Meterstab Messung war bei mehrfachen Messungen sehr unterschiedlich was mir sehr deutlich gemacht hat dass der Zamo auf jeden Fall für mich wichtig und bestimmt ist.
Was soll ich sagen das war ein Highlight ... da ich körperlich gesundheitliche Einschränkungen habe ist der Zamo eine super Hilfe und Zeitersparniss ... ich habe starke Arthrose in sämtlichen Gliedern, Gelenken, sehr schmerzhaft auch in den Fingern so fiel mir in der Zeit ohne Zamo auch oft mal der Meterstab oder das Maßband aus den Händen ... den Zamo kann ich super auch mit einer Hand bedienen denn der Knopf (Auslöser) läßt sich bequem und leicht drücken. Toll ist auch dass er sich das vorherige und das aktuelle Messergebnis merken kann. Man hält den Zamo zur Messung einfach an das Start-Messobjekt und richtet ihn mit dem Laser aufs Ziel,  ein Knopfdruck und sofort in sekundenschnelle hab ich ein deutlich lesbares genaues Ergebnis auf dem Display. Sollte ich für eine Strecke mal keine Begrenzung haben kann man sich behelfen in dem man z.B. ein Brett an die Stelle stellt. So habe ich Zeit gespart und  hatte weniger Mühe, sogar Spaß dabei. Ruck Zuck war der Flur vermessen.
 
Mir fallen da noch ein paar Sachen ein oder auf ... wie ist das mit der Temperatur ... funktioniert die Lasertechnik auch bei Minusgraden? Und wie ist das mit der Lagerung? bietet die Box genügend Schutz vor zu hoher oder niedriger Temperatur. Ist für mich wichtig da ich für die Zukunft plane mein Werkzeug im kalten tiefen so ne Art Gewölbe-Keller zu lagern ... nicht dass mir der Zamo erfriert. Hierzu findet man ebenfalls schön übersichtlich die passende Info in der Anleitung ... der Zamo hält sogar bis zu –20/+70° aus ... bei der Kälte und auch Wärme würd ich eh nichts arbeiten, die Betriebstemperatur –10/+40° ist mir auch noch zu kalt /warm. Clever gelöst ist, dass das Gerät erst arbeitet wenn es die nötige Betriebstemperatur erreicht hat. Zeigt mir das Gerät das Batterie Symbol an ... bedeeudet es dass die Batterien gleich leer sind und ich noch 15 min. damit messen kann. Das ist auch wieder sehr cool wenn das Gerät nicht einfach zack aus geht sondern 15 min. zuvor vorwarnt hat man doch gleich viel bessere Laune.
 
Auch interessiert mich die Frage was passiert mit dem Zamo wenn er mir versehentlich auf den Boden fällt ... denke wo gehobelt wird da fallen Späne und bestimmt ab und an auch mal ein Lasermessgerät ... es könnte ja auch Steinboden sein ... ist das Gehäuse und Display  bruchsicher ? ... wie hält so was die Lasertechnik aus? Ich will und werde das nicht testen :-)  leider hab ich hierzu keine Angaben gefunden. Über eine kleine Ergänzung würde ich mich freuen ... vielleicht ein paar Rettungstipps für den Notfall.
Dann gibt es doch für z.B. Messer solche Messertaschen oder nennt man das Schaft? Keine Ahnung jedenfalls fänd ich es toll wenn man den Zamo während eines Projektes am Gürtel bei sich tragen könnte wie ein Taschenmesser ... doch das soll keine Kritik sein sondern nur eine kleine Anregung.
 
Mein Fazit für den Zamo ist dass man(n) und frau ihn unbedingt haben sollte, er ist ein tolles, nützliches kleines Helferlein mit Präzision und Qualität wie man das von Bosch Werkzeugen kennt.
 
Mein herzlicher Dank gilt dem Heimwerkerportal 1-2-Do dass ich Tester sein durfte und natürlich der Firma Robert Bosch GmbH welche die Testgeräte spendiert hat.

 
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Hallo zusammen,

die Diskussion zum Testbericht Zamo findet ihr hier: http://www.1-2-do.com/forum/die-testberichte- zum-neuen-laser-entfernungsmesser-zamo- thema-23191.html

Liebe Grüße
Kathrin
2016-09-28 15:46:45

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