Die Farbsprühsysteme PFS 1000 und PFS 5000 E.
Für garantiert schönere Oberflächen als mit Pinsel und Rolle.

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PFS 5000 E / Wandfarbe Alpina weiß - Ein Testbericht 3 Kommentare
Vom 30.05.16 Geändert 2016-05-30 10:41:01
Der Frühling ist da – spät aber doch. Das ist die übliche Zeit, sich mit Renovierungen und Neugestaltungen an Haus oder Wohnung zu beschäftigen. Bei mir stehen alle paar Jahre eine Lasierung meines Terrassendaches und eine Auffrischung der Terrassendielen auf dem Arbeitsplan. Heuer war es mal wieder soweit, da kam der Test für das Farbsprühsystem PFS 5000 E gerade recht. Da mit diesem System auch Wandfarbe gesprüht werden kann - und ein Eimer einer solchen auch zum Test gehörte - hat sich mein Aufgabenbereich entsprechend erweitert.
Wie der Frühling, kam auch das Testgerät ungewohnt spät. Das brachte meinen Zeitplan (die Filmsaison startet gerade richtig durch) doch ziemlich durcheinander. Aber das ist eine andere Geschichte.

Erst einmal alles auspacken: sind nicht so viele Teile und deren Funktion erschließt sich weitgehend von selbst. Trotzdem erst ein Blick ins Handbuch - ich les mir bei einem neuen Gerät prinzipiell immer einmal das Handbuch durch. Vom Handbuch sind nur die ersten 16 Seiten interessant, weil in Deutsch. Alles Wichtige steht drinnen, nach der kurzen Lektüre kennt man sich aus. Allerdings versteh ich nicht, warum man die Bilder nicht ausklappbar gemacht hat (bei der Home-Serie des Sprühsystems ist/war das so!  Bild1). So ist das Handbuch etwas schwierig zu lesen, da man ständig hin und her blättern muss.
Nach der Lektüre war klar, welcher Schalter/Regler welche Funktion hat und ich baute das Gerät einmal „trocken“ zusammen. Dabei sind mir gleich ein paar Dinge aufgefallen:
  • die Haltespange (hält den Luftschlauch und das Stromkabel und verdeckt das Zubehörfach mit zwei weiteren Düsen und einem Reinigungsbürsterl) lässt sich nur schwer öffnen und noch schwerer schließen.
  • das Stromkabel ist eher kurz und wirkt billig (hier wäre mir was gummiertes lieber)
  • der Luftschlauch hingegen ist sehr lang, aber recht steif und er verdreht sich leicht
  • beide Anschlüsse des Luftschlauches sind ident, so dass man nicht lange suchen muss
  • das Anschließen des Luftschlauches geht schnell und sicher (einstecken, eine ¼-Drehung und das Teil sitzt)
  • ist der Schlauch an der Sprühpistole angesteckt kann diese nicht wirklich sicher abgestellt werden. Aber das An-/Abstecken geht eh blitzschnell
Meine erste Arbeit  sollte das Lasieren von diversen Holzteilen sein. Dabei handelt es sich um eine Dachunterkonstruktion (etwa 15 m² Nut-Federbretter, die Stützbalken des Daches, ein Loggiaverbau, Loggiadecke und gut 8 m² Terrassendielen). Die grauen und teilweise veralgten Dielen wurden erst einmal gereinigt (Bild 2). Sie brauchten Zeit zum Trocknen, welche ich nutzte um die Dachkonstruktion zu lasieren.

Düsenkopf laut Anleitung wählen. Die Beschreibung in Piktogrammform, die direkt auf der Basiseinheit klebt, ist ausreichend, um je nach Anwendung die richtigen Einstellungen zu wählen. Die jeweils optimale Einstellung muss man sowieso durch Probieren herausfinden. Dazu gleich mehr.
Ehe es ans Sprühen ging, kam die leidige Arbeit des Abklebens. Wird mit dem Pinsel/der Rolle gestrichen, reicht es in der Regel, nur die Kanten abzukleben und den Boden auszulegen. Beim Sprühen muss deutlich mehr abgeklebt werden, was natürlich seine Zeit braucht (Bild 3). Nachdem das geschafft war (dauerte gut 20 Minuten) ging es flott weiter:
  • Schutzausrüstung anlegen (Gummihandschuhe, Atemmaske mit entsprechendem Filter, Gehörschutz und Schutzbrille, da ich über Kopf arbeitete)
  • Lasur kurz aufrühren und in den Behälter (fasst 1l) füllen
  • Einstellungen für Material- und Luftmenge vornehmen und auf einer alten Kastenrückwand ein Testbild sprühen
Hier gleich eine weitere Anmerkung:
Um die Materialmenge einzustellen gibt es ein Stellrad an der Spritzpistole. Leider sind die Zahlen hier nicht farblich hervorgehoben (wie an der Basiseinheit), so dass sie sich eher schwer ablesen lassen.

Ich beginne mit jeweils der geringsten Einstellung für die Luftmenge und Materialmenge und taste mich langsam hoch bis das Sprühbild passt. Dann ab auf die Leiter und es kann losgehen. Anfangs machte ich den Fehler, dass ich das  Gerät hin und her geschwenkt habe. Dadurch wurde der Materialauftrag ungleichmäßig, da sich der Abstand zum Objekt so ständig änderte (Bild 4). Als mir eingefallen ist, dass ja geschrieben steht, dass man immer parallel zur Oberfläche bleiben soll wurde das Sprühbild deutlich besser (Bild 5). In nicht einmal 5 Minuten war die gesamte Decke lasiert. Es wäre noch schneller gegangen, hätte ich nicht dauernd die Leiter verstellen müssen.
Beim Arbeiten über Kopf hat sich jedenfalls die Schutzbrille bewährt, da es doch einen deutlichen Sprühnebel gibt. Aber das Ergebnis ist super geworden (Bild 6). Vor allem ist die Lasur auch an alle Stellen zwischen den Brettern gelangt. Mit dem Pinsel immer eine mühsame und zeitaufwändige Arbeit. Allerdings ist der Materialverbrauch höher als mit dem Pinsel (geschätzt etwa 1/4 mehr).

Als nächstes kamen die Dachträger an die Reihe. Dazu stellte ich den Strahl auf „Rundstrahl“ um, wie er für das Sprühen in Ecken empfohlen wird. Dabei musste ich die Materialmenge auf die kleinstmögliche Menge einstellen und auch den Luftstrom stark reduzieren, um nicht die ganze Gegend zu besprühen. Auf die Schutzbrille hab ich hier verzichtet (Bild 7). Bei (Gegen)Wind würde ich aber auch hier zur Brille raten!
Auch bei den Stehern war ich mit  dem Ergebnis sehr zufrieden (Bild 8).

Weiter ging es mit dem Loggiaverbau. Sprühstrahl wieder umstellen und los. Meine Erfahrung hier:
Wenn die Oberfläche strukturiert ist, neigt man dazu, alle Ecken/Kanten extra nochmals besprühen zu wollen. Das kann dazu führen, dass stellenweise zuviel Material aufgetragen (Bild 9). Einfach mit dem Pinsel darüberstreichen und das passt wieder. Es reicht auch an solchen Stellen, einfach in der Bewegung parallel zur Oberfläche weiter zu sprühen, die Farbe gelangt problemlos in alle Ecken!

Da die Terrassendielen noch nicht ganz getrocknet waren beschloss ich, zwischendurch die Wandfarbe zu testen. Das bedeutet zwar einen Reinigungsvorgang mehr, aber was soll’s.
Die Sprühpistole lässt sich einfach und ohne Werkzeug zum Reinigen zerlegen. Die wasserlösliche Lasur habe ich mit lauwarmen Wasser und etwas Handseife problemlos in nicht einmal fünf Minuten vollständig von allen Teilen entfernt. Das Basisgerät selbst musste ich nicht reinigen, da ich es während der Arbeit gut geschützt abgestellt hatte (Bild 10).
Apropos Basisgerät. Ich finde es recht laut (kann auch daran liegen, dass ich schon seit Jahren einen Flüstersauger im Einsatz habe). Aber man kann ja einen Gehörschutz tragen und das Problem ist gelöst. Nicht zu lösen ist allerdings der starke Luftausstoß. Je nachdem wohin die Abluft bläst kommen die Abdeckplanen ganz schön ins Flattern und man muss darauf achten, dass sich diese nicht lösen. Weiters aufgefallen ist mir, dass schon nach einer Minute Betrieb die Luft recht warm wird. Auch der Luftschlauch erwärmt sich ungewöhnlich stark.
Gleich auch zum Luftschlauch ein Wort: dieser ist sehr lang was einen großen Arbeitsradius erlaubt. Er ist auch recht robust und hält einiges aus (ich bin mal unabsichtlich auf den Schlauch getreten und das Gerät hat weitergearbeitet, da der Schlauch nicht ganz zusammengequetscht wurde. Diese Robustheit bedingt andererseits aber auch, dass der Schlauch sehr steif ist. Er sollte nach dem Abwickeln immer komplett ausgelegt werden und man muss darauf achten, dass er sich nicht verdreht (bei einem Kletterseil würde man sagen, es „krangelt“).

Aber weiter mit der Arbeit: Während die gewaschenen Teile trockneten hab ich erst die Abklebungen vom Lasieren entfernt. Das ging schnell und einfach (Bild 11). Dabei habe ich festgestellt, dass doch einiges an Material danebengegangen ist, da das Papier ziemlich angepatzt war (deutlich mehr als beim Pinseln).
Neue Abklebungen anbringen um die Wand zu bemalen, dazu den Boden auslegen.
Die Wandfarbe – Alpina weiß (Bild 12) wurde zum Test gestellt und sollte auch getestet/beurteilt werden. Dazu gleich mehr.

Um den 1 l-Behälter zu befüllen empfiehlt die Anleitung, dass man die Farbe von sehr großen Gebinden erst in kleinere umfüllen soll und von diesen in den Sprühbehälter. Ich hatte kein passendes Gefäß zu Hand und füllte daher vom 10 l Eimer direkt um. Kann ich nicht wirklich empfehlen.
Wandfarbe soll ja durch das beiliegende Sieb befüllt werden. Laut Beschreibung kann Wandfarbe bis zu 5% verdünnt werden. Da ich bei einem Stück der zu malenden Wand graue Farbe hatte verzichtete ich auf das Verdünnen um möglichst gute Deckkraft zu erzielen. Wie sich zeigte ist das Sieben der unverdünnten Farbe ein Ding der Unmöglichkeit. Es dauert ewig bis die Farbe durch das feine Sieb tröpfelt. Daher verzichtete ich auf das weitere Sieben. Bei älterer Farbe würde ich aber unbedingt den Sieb empfehlen (und vorher die Farbe wie empfohlen verdünnen)!
Ich war jedenfalls sehr erstaunt, dass sich die unverdünnte – und daher relativ zähe – Farbe problemlos sprühen ließ. Nachdem die richtige Einstellung (vorher wieder testsprühen) gefunden war, ging das Sprühen schnell und einfach. Ich arbeitete zügig von oben nach unten, habe dabei die Farbe leicht überlappend aufgebracht (Bild 13). Das Ergebnis war erstaunlich gleichmäßig und nach nur einem Durchgang war die Wand weiß – auch die ursprünglich grauen Stellen am Sockel waren vollkommen verschwunden (Bild 14). Noch dazu war die Wand eine mit sehr grober Struktur (Rauputz), trotzdem ist die Farbe mühelos in alle Ritzen gedrungen.

Ich hatte in der Vorbereitungsphase einige Testvideos betrachtet und da waren so gut wie keine positiven Reaktionen auf das Sprühen von Wandfarbe zu sehen gewesen. Daher war ich entsprechend skeptisch. Umso überraschender meine Erfahrung und mein Ergebnis. Ich weiß nicht, ob es an der verwendeten Farbe lag, die ja bekannt ist für hohe Deckkraft und sehr gute Qualität? Oder lag es doch am Gerät? Oder an der Kombination von beidem? Jedenfalls hat mich das Ergebnis voll überzeugt. Und noch dazu brauchte ich kaum zwei Minuten um die „Testwand“ zu bemalen. Mit Pinsel und Rolle hätte ich, bei der groben Struktur, sicher zwei  Stunden gebraucht.

Mittlerweile waren die Dielenbretter trocken und die direkte Sonneneinstrahlung nicht mehr gegeben (eine Bedingung, um die Lasur verwenden zu können). Ehe ich die Terrassendielen aber lasieren konnte, musste erst das Testgerät von den Resten der Wandfarbe  befreit werden. Und das war weniger lustig.
Durch mein Umfüllen aus dem großen Gebinde hatte ich Farbe an den Handschuhen, die ich natürlich auf die Spritzpistole und den Behälter übertragen habe. Ganz ohne Spuren ließ sich die Farbe an der Pistole nicht entfernen. Das ist aber nur eine optische Sache, die auf die Funktion keinerlei Auswirkungen hat. Das Entfernen der Farbe im Inneren der Pistole war allerdings eine Sisyphosarbeit. Später mehr dazu.

Ich füllte wieder Lasur ein und machte mich ans Besprühen der Dielen. Dabei habe ich festgestellt, dass das Sprühen liegender Flächen nicht ganz so einfach ist. Die Einstellungen die für die Holzdecke sehr gut waren brachten auf dem Boden größere Lacken (Bild 16). Also Materialzufuhr deutlich reduzieren und lieber einmal öfter hin- und herfahren. So ging es auch am Boden sehr gut (Bild 17). In drei Minuten waren die Dielen lasiert! Hier hätte ich mit einem Pinsel mehrere Stunden gebraucht (da es sehr mühsam ist, die Lasur in alle Rillen und Zwischenräume zu bekommen.
Die Reinigung des Gerätes von den Lasurresten geht sehr schnell.

Am nächsten Tag wollte ich es genau wissen. Alle Teile waren getrocknet und ehe ich das Gerät bis zum nächsten Einsatz wegpackte, wollte ich einen Blick ins Innere werfen. Dazu schraubte ich den Düsenhalter ab. Da zeigte sich, dass sich die Reinigung des Pistoleninneren schwierig bis unmöglich gestaltet. Die kleine Bürste die dem Gerät beiliegt ist sehr gut um die Düse(n) zu reinigen. Zum Reinigen des Inneren ist sie viel zu klein und zu kurz. Wasser alleine (auch ein stark fließender Strahl) reicht auch nicht aus. Ich habe mit einer lange Pinzette und Küchenkrepp die Gänge im Inneren gereinigt und nach der langen und gewissenhaften Reinigungsprozedur schien soweit alles ok. Als ich die Pistole nun zerlegte zeigte sich, dass das Innere leider nicht so sauber war wie ich gedacht/erhofft hatte (Bilder 18+19). Ich denke mal, hier sind bessere Ergebnisse wohl nur zu erzielen, wenn man das Gitter gleich entfernt (4 Schrauben) und das Innere mit einer passenden Bürste unter fließendem Wasser reinigt. Ob man so auch die Farbreste am Ende des Dosierzapfens (Bild 20) wegbekommen könnte kann ich nicht sagen.

Allgemeines:
Hat man die richtigen Einstellungen für Materialdosierung und Luftstrom gefunden, geht das Sprühen sehr schnell und man erhält ein sehr schönes Ergebnis (gilt für Lasuren und Wandfarbe. Da ich keinen Test mit Lackfarbe gemacht habe kann ich das nicht beurteilen)! Vor allem das Ergebnis nach dem Sprühen der Wandfarbe hat mich echt überrascht. Erstaunlich auch, in welcher Geschwindigkeit selbst größere Flächen bewältigt werden.
Allerdings relativiert sich dieser Geschwindigkeitsvorteil beim Arbeiten durch den größeren Aufwand in der Vorbereitung (man muss mehr Abkleben/Abdecken) und beim Reinigen nach der Verwendung von Wandfarbe.
Ich weiß nicht, wie die Reinigung nach der Verwendung von lösemittelhaltigen Farben/Lacken ist, da ich diese nicht verwendet habe – und auch nie mit dem Gerät verwenden werde.

Fazit Basisgerät:
+ Einfache Bedienung, einfache Einstellungen, alle Teile am Basisgerät verstaut
- Für mein Empfinden recht laut. Stromkabel zu kurz und nicht gummiert, Luftschlauch krangelt

Fazit Spritzpistole:
+ leicht, einfache Bedienung und Einstellung
- nach Verwendung von Wandfarbe komplizierte  und zeitintensive Reinigung

Fazit Wandfarbe Alpina weiß:
+ äußerst hohe Deckkraft
+ sehr gleichmäßige Farbflächen
+ kein lästiger Geruch
+ leicht aufzurühren
+ schnell trocken
Empfehlung: besser wie empfohlen 5% verdünnen (bei der hohen Deckkraft ist das sicher kein Problem)
Laut Herstellerangaben reicht 1 l Farbe für 7 m². Ich schaffte mit einem Behälter knapp 6 m². Der Rest der Farbe geht wohl durch den Sprühnebel verloren. Bei verdünnter Farbe sind die Herstellerangaben aber zu erreichen und ich glaube, das Ergebnis wäre dadurch keinesfalls schlechter.

Nun zu den speziellen Fragen:
1. Was waren Deine ersten Gedanken, als Du das Farbsprühsystem PFS 5000 E in der Hand hattest?
Ganz schön groß, die Schachtel

2. Welches Projekt hast du mit dem PFS 5000 E gemacht? Wie ist du dabei genau vorgegangen und wieviel Zeit hast du benötigt?
Lasieren diverser Holzdecken, Trerrassendielen und Verbauten. Alle nicht zu besprühenden Flächen abdecken (dauerte deutlich länger als das Sprühen). Das Sprühen brngt eine deutliche Zeitersparnis gegenüber dem streichen mit dem Pinsel! Die Lasur kommt problemlos in alle Ritzen und Spalten.
Wand: der eigentliche Malvorgang geht deutlich schneller als mit Pinsel/Rolle (vor allem bei stark strukturierten Flächen. Die Zeitersparnis wird durch das aufwändigere Abkleben und vor allem die zeitintesive Reinigung relativiert. Je größer die zu  malenden Flächen, desto deutlicher der Zeitgewinn.

3. Wie leicht fällt dir die Handhabung/Nutzung des Farbsprühsystems?
Das Gerät ist sehr einfach zu bedienen ("Deppensicher"). Die Einstellungen leicht zu machen, die Düsen einfach zu wechseln. Man kann eigentlich nichts falsch machen.

4. Erfüllt das PFS 5000 E Deine Anforderungen und Erwartungen? Bist du zufrieden mit dem Arbeitsergebis?
Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, sowohl beim Lasieren, noch mehr bei Verwendung der Wandfarbe. Allerdings trübt der enorme Reinigungsaufwand nach der Verwendung von Wandfarbe das Gesamtergebnis deutlich. Meine Erwartungen beim Sprühen von Wandfarbe  (aufgrund vieler nicht so toller Testergebnise waren die nicht sehr hoch) wurden allerdings deutlich übertroffen.

5. Was können wir zukünftig noch an dem Farbsprühsystem PFS 5000 E verbessern oder erweitern?
  • Veschluss der Haltespange leichtgängiger machen
  • Stromkabel länger und gummiert
  • Zahlen am Sprühmengenregler deutlicher lesbar machen (weiß)
  • Bilder der Beschreibung ausklappbar
  • große Reinigungsbürste für das Innere der Sprühpistole beilegen
  • ev. Dosierung zusätzlich über den Bedienschalter regelbar machen (weiß nicht, ob das technisch machbar ist)
6. Würdest du das PFS 5000 E auch in Zukunft für weitere Projekte verwenden?
Auf jeden Fall werde ich das System für meine zukünftigen Lasierarbeiten auf der Terrasse wieder einsetzen. Beim Streichen von Wänden werde ich es auch einsetzen, allerdings nur für größere Flächen, da ansonsten der Reinigungs-/Abklebaufwand im Verhältnis zur Zeitersparnis zu groß wäre.
Sollte sich in Zukunft ein Projekt ergeben, bei dem ich größere Flächen/Teile mit Lackfarbe bemalen muss, werde ich das Gerät auch dafür einsetzen (allerdings nur mit wasserlöslichen Lacken).

7. Würdest du das PFS 1000 auch in Zukunft für weitere Projekte verwenden?
Für mich irrelevant, da nicht mein Testgerät.

8. Welches ist Dein Lieblingslackfarbton?
Dunkelblau

9. Welches Projekt würdest du als nächstes Sprühlackieren?
Hab noch keinen Lack damit versprüht und habe zur Zeit auch kein entsprechendes Objekt ins Auge gefasst. Es sollte jedenfalls was größeres sein ;-)

10. Würdest Du eher einen Speziallack für die Anwendung in Farbsprühsystemen kaufen oder einen herkömmlichen Lack der auch für die Anwendung in Farbsprühsystemen geeignet ist?
Ich tendiere zum herkömmlichen Lack, da ich glaube, dass auch mit diesem ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden kann wenn man die richtigen Einstellungen am Gerät findet.
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Hallo zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/die-testberichte- zum-farbspruehsystem-pfs-1000-und-pfs-5000-e- thema-22209.html

Liebe Grüße
Kathrin
2016-06-15 16:41:42

Ein Ausführlicher Bericht, den ich sehr gut finde.
2016-06-16 07:21:42

Klasse Bericht! Schöner Einleitungstext und für die, die mal " drüberfliegen " wollen übersichtlich mit Fettdruck gegliedert. Schöne Fotos, man sieht, wie viel Mühe du dir mit dem Bericht gegeben hast. 5D
2016-06-17 08:09:39

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