Rotak 43 −Der einfachste und müheloseste Weg zu einem perfekten Rasen.

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Guter Schnitt und starker Sound 3 Kommentare
Vom 21.09.16 Geändert 2016-09-21 21:15:32
Test Rasenmäher Rotak 43

Nachdem ich zu den glücklichen Testern des neuen Rotak 43 gehörte traf der neue Mäher auch während meines Urlaubs ein. Das Paket war schon ordentlich groß und versperrte fasst den ganzen Hausflur.
Leider konnte ich den Mäher nicht sofort testen, da es erst einmal ein paar Tage regnete, aber am ersten trockenen Tag habe ich ihn ausgepackt, zusammengebaut und ausprobiert.
Mit meinem alten Rasenmäher, einer Hausmarke eines Baumarktes, hätte ich noch nicht mähen können, dafür wäre das Gras noch zu nass gewesen. Aber den Rotak wollte ich gleich mal einem Härtetest unterziehen:
   1. Nasses Gras
   2. Hohes Gras, dass Urlaubs- und Witterungsbedingt schon ca. 4 Wochen nicht mehr gemäht wurde.
Widme ich mich erst mal den Fragen, die das Bosch Produktteam gestellt hat:

1. Was waren Deine ersten Gedanken, als Du den Rasenmäher Rotak 43 vor Dir hattest? Gefällt Dir das Design?
Das Design ist für mich bei einem Rasenmäher eher zweitrangig. Trotzdem gefällt mir das Design. Wenn man das bei einem Rasenmäher sagen kann: irgendwie schnittig.
Auch die Farbkombination Bosch-Grün, Rot und Schwarz ist gefällig. Im Baumarkt oder Gartenmarkt wäre er mir sicherlich ins Auge gefallen und ich hätte ihn mir näher angeschaut.

2. Wie leicht fällt Dir die Handhabung/Nutzung?
Meiner Meinung nach ist die Handhabung sehr gut. Zum einen ist der Mäher sehr leicht, man kann ihn mit einer Hand heben, zum anderen ist er sehr ergonomisch durch verschiedene Griffpositionen. Auch ist der Griff für mich lang/hoch genug, dass ich bequem damit arbeiten kann.
Besonders gut gefällt mir, dass man den Griff in mehreren Positionen greifen kann und in allen Griffpositionen die Schalter bedienen kann und der Motor so kontinuierlich läuft. Mit der Nutzung bin ich zufrieden. So schnell und leichtgängig, selbst bei nassem Gras, habe ich die letzten Jahre nicht Rasen gemäht.

3. Erfüllt der Rasenmäher Deine Anforderungen und Erwartungen?
Weitestgehend, dazu unten mehr.

4. Was können wir zukünftig noch am Rotak 43 verbessern oder erweitern?
  • Aufbauanleitung für weniger technisch versierte
  • Bessere Aufhängung des Fangkorbs
  • Vorne und hinten besser an den Kanten mähen können (Radstand im Verhältnis zum Messer)
5. Würdest Du den Rasenmäher auch in Zukunft verwenden?
Auf jeden Fall! Mit wenigen kleinen Abstrichen bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden. Mit den Erfahrungen vom Test würde ich ihn mir sogar kaufen. Er ist zwar natürlich etwas teurer als vergleichbare Noname oder LowBudget-Geräte, aber im Vergleich zu meinem alten „Hausmarkenmäher“ auf jeden Fall den Mehrpreis wert.
 
Meine Erwartungen
  • Leise
    • Der Mäher sollte nicht zu laut sein, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Natürlich ist so ein Gerät nicht lautlos. Aber der „Sound“ des Rotak 43 gefällt mir. Strahlt für mich eine Mischung aus Ruhe und Kraft aus. Da haben die Sounddesigner gute Arbeit geleistet.
 
  • Leicht zu manövrieren
    • Ich war skeptisch. Mein alter Mäher hatte 42 cm Mähbreite, war nicht so gut zu manövrieren.  Nachdem der pünktlich 1 Woche bevor ich den Testzuschlag bekam den Geist aufgab, liebäugelte ich schon mit einem schmäleren Modell, das einfacher zu handeln wäre, da ich mir in meinem Garten doch ziemlich viele Ecken und Winkel eingebaut habe (ich mag keine einfache rechteckige Rasenwüste).
    • Vom Rotak 43 bin ich positiv überrascht worden. Trotz seiner Größe bin ich wunderbar in alle Ecken. Auch dank dessen, dass er vergleichsweise leicht und wendig ist und der Griff für mich ergonomisch zu greifen ist.
 
  • Einfache Montage
    • Im Karton sind eigentlich nicht viele Teile. Ich wollte aber alles richtig machen und habe mir erst mal die Bedienungsanleitung gegriffen. Die ist zwar ziemlich dick, enthält aber im Wesentlich nur Sicherheitshinweise und technische Daten. Für den Zusammenbau muss man sich auf das Abbild des Rasenmähers auf dem Karton verlassen.
      Allerdings  ist die Montage trotzdem sehr einfach und mit ein paar Handgriffen erledigt.
      Auf jeden Fall braucht man für die Montage kein Werkzeug und es ist ziemlich selbsterklärend, man kann  eigentlich kaum was falsch machen.
      Im Wesentlichen ist der Mäher vormontiert.
      Man muss nur die Griffstangen an der Seite einklicken, den Griff mit den Schaltern und dem Kabel mit den Schnellspannern an die Stangen schrauben. Den Fankkorb zusammenstecken.
      Etwas kniffelig ist der Fangkorb, der aus 3 Kunststoffteilen zusammengeklickt werden muss.
      Fertig.
 
  • Kompakt verstaubar
    • Innerhalb von Sekunden hat man den Griffstangen mit den Schnellspannern zusammen gefaltet und die Seitenstangen mit einem  Klick vom Mäher gelöst. Ich bin begeistert. Der Rotak 43 braucht in der Garage kaum Platz.
 
  • Einfache Höhenverstellung
    • Bei  vielen Rasenmäheren ist man wild am Schrauben. Ich kenne sogar Mäher, bei denen man die Räder umstecken muss. Beim Rotak 43 ist die Schnitthöhe mit einem Hebel in einer Sekunden von einer Stufe auf einer andere eingestellt. Einfach und schnell. So muss das sein.
 
  • Gutes Auffangen des Rasenschnitts im Korb
    • Ich kenne Mäher, die machen den Korb nur halb voll und lassen dann schon das Schnittgut unter sich liegen. Der Rotak 43 macht selbst mit nassem Gras den Korb richtig voll. Auch Laub und kleine Zweige werden gut aufgesaugt – gerade jetzt im Herbst wichtig.
 
  • Großer Fangkorb mit gutem Handling
    • Der Fangkorb des Rotak 43 ist ausreichend groß. Den vorderen Teil meines Gartens konnte ich mit einer Korbfüllung mähen, und das obwohl der Rasen schon etwas höher stand.
    • Ich war zwar etwas skeptisch wegen dem steifen Fangkorb ( Es gibt ja auch Fangkörbe aus Stoff), aber der Korb ist gut benutzen, hat relativ wenig Eigengewicht, und die Öffnung hat genau die richtige Größe, dass man ihn auch über einer kleinen Biotonne noch gut ausleeren kann. Nur die Befestigung des Korbes am Mäher ist etwas wackelig. Fährt man über einen Hubbel oder hebt den Mäher vorne an, neigt er dazu sich aus zuhängen. Wirklich abgefallen ist er mir aber beim Mähen nicht.
 
  • Mähen bis an die Kanten
    • Gerade in einem verwinkelten Garten nimmt das Kantentrimmen nach dem Mähen mehr Zeit in Anspruch als das eigentliche Mähen. Ein Mäher, der gut in die Kanten kommt, spart hier viel Zeit.
      Der Rotak 43 hat dazu seitlich Rechen, die seitliches Gras einfangen und unter den Mäher leiten sollen. Das funktioniert auch relativ gut. Wer sehr penibel ist, muss aber wohl trotzdem zum Trimmer oder Schere greifen müssen. An vielen Kanten war ich mit dem Ergebnis zufrieden.
      Problematisch ist, dass gerade die vorderen Räder sehr weit vorne sind, so dass man ein gutes Stück Rasen nicht erwischen kann, wenn man frontal an die Kante fährt. Leider habe ich nicht überall den Platz seitwärts an der Kante vorbei zu mähen, so dass ich dort noch einmal mit dem Trimmer dran muss.
 
  • Mähen auch bei feuchtem/nassem Rasen
    • Wie schon erwähnt – kein Problem. Gerade im Frühjahr und Herbst ist doch öfter mal der Rasen noch ziemlich nass und hat in den Regenpausen kaum Zeit abzutrocknen. Deswegen ist es mir extrem wichtig, dass ein Mäher auch mit feuchtem oder sogar nassem Gras noch gut klar kommt.
      Das hat der Rotak heute gut bewerkstelligt. Selbst das etwas zu hohe Gras, dass noch ziemlich feucht war, wurde gut gemäht und auch gut in den Fangkorb befördert. Ich bin sehr zufrieden. Auch das Schnittbild ist gut. Die Halme wurden sauber geschnitten, nicht fransig gerissen.
      Wenn der Garten noch nass ist, sind auch zu schmale Räder ein Problem, da man sich dann Spurrinnen inden Rasen fährt. Der Rotak hat relativ breite Räder und ist selbst relativ leicht, so dass ich diesbezüglich nichts negatives feststellen konnte.
 
  • Genügend Kraft für hohes Gras
    • Wie schon gesagt, der Rasen wurde länger nicht bei mir gemäht. Das hat den Rotak 43 nicht gestört, selbst das hohe nasse Grass war kein Problem. Es ist also ausreichend  Motorkraft vorhanden.
 
  • Sicherheit
    • Die Sicherheitshinweise im Handbuch sollte man natürlich beherzigen. Nach meinem Empfinden ist die Sicherheit des Mähers sehr gut. Das Kabel ist gut am Holm geführt, am Griff befindet sich beidseitig jeweils ein Haken, um das Stromkabel einzuhängen und so eine Zugentlastung vom Stecker zu haben. Das Einschalten mit dem Sicherheitsgriff (man muss zwei Schalter betätigen) ist gut. Lässt man die Griffschalter los, hat der Rotak 43 eine sehr kurze Nachlaufzeit.
 
  • Gutes Schnittbild
    • Bei trockenem Kurzen Rasen kann fast jeder Mäher mähen. Ich bin auch mit dem Schnittbild bei nassem hohen Gras zufrieden, wie schon erwähnt. Die Halme sind sauber geschnitten und scheinen nicht zerfranst. Und dabei habe ich dem Mäher die Herausforderung gegeben, was man eigentlich dem Rasen nicht antun sollte, das relativ hohe Gras mit der zweitniedrigsten Schnitthöhe zu mähen.
 
Mein Fazit.
Ich bin von dem Mäher überzeugt. Da ich sowieso gerade einen neuen Mäher brauchte, kam mir das Testgerät natürlich 100% passend. Und dürfte ich das Testgerät nicht behalten, ich würde mir diesen Mäher kaufen.
 
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Hallo zusammen,

die Diskussion zum Testbericht Rotak findet ihr hier: http://www.1-2-do.com/forum/die-testberichte- zum-rasenmaeher-rotak-43-thema-23396.html


K athrin
2016-10-13 16:30:35

Sehr guter Testbericht. Ist für eine Kaufempfehlung hilfreich.
2016-10-15 10:21:46

Anhand dieser Beschreibung würde ich den Rotak Rasenmäher sofort Kaufen, der Bericht gefällt mir ausgezeichnet
2016-11-15 10:51:24

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