Mit dem Kreuzlinienlaser Quigo Plus richten Heimwerker Objekte besonders präzise aus.

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Die Weiterentwicklung des PLL2 stellt sich vor! 2 Kommentare
Vom 01.08.16 Geändert 2016-08-01 16:48:13
Voller Vorfreude und Tatendrang machte ich mich an das Entpacken des Kreuzlinienlasers. Die Verpackungsutensilien waren auf das wesentliche beschränkt. Die Unterbringung der empfindlichen Lasertechnik in dem kleinen Würfel faszinierte mich. Nach außen wirkt das Lasergehäuse eher robust, aber trotzdem Vorsicht! Wenn man das Stativ ohne Verlängerung in der Hand hält, kann man sich kaum vorstellen bis zu welcher Länge es auszuziehen geht.

Design und Funktionalität
Der Laser besitzt ein würfelartiges Gehäuse in boschgrün. Der Schalter ist grau und aufgrund der Größe und rauen Oberfläche gut zu betätigen. Der Ein-/Ausschalter geht mit der Arretierung des Lasers einher. Eine wirklich clevere Lösung, da Laseraktivierung und Arretierung über ein und denselben Schalter erfolgt. Die Unterbringung bzw. die Anordnung des Batteriefaches ist gut gelöst wurden.
 
Das Stativ selbst ist schwarz und alle Einstellvorrichtungen sind in roter Farbe gehalten. Die Bedienung der Kurbel macht Spaß. Das Stativ ist meiner Meinung nach für die Aufgaben stabil und robust genug ausgeführt. Notfalls kann darauf auch ein Fotoapparat positioniert werden.
 
Die Bügel zum Festmachen der Teleskoprohre eignen sich gut. Eine Verlängerung lässt sich schnell und einfach herstellen. Bodenunebenheiten sind mit der beschriebenen Ausrüstung einfach auszugleichen Die Arretierung der Laserhaltevorrichtung am Stativ mit einem ähnlich dem Schraubendreher fest angebrachten Werkzeug lässt sich gut nutzen.

Handbuch
Der Inhalt konzentriert sich auf das wesentliche und passt in jede Hosentasche. Besonders gut finde ich, dass die sicherheitstechnischen Hinweise kurz, prägnant und verständlich dargestellt wurden.

Zur Technik
Die Nivelliergenauigkeit bei einem Arbeitsbereich von 7m ist beeindruckend und für den Heimwerker absolut ausreichend. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass ein Laser neben den genialen Möglichkeiten auch immer eine Gefahrenquelle darstellt. Deshalb sind die Sicherheitsvorschriften immer einzuhalten. Die Lasertechnik ist präzise aber auch empfindlich. Es sollte daher, egal ob der Laser arretiert ist oder nicht, äußerst behutsam und vorsichtig mit dem Gerät umgegangen werden.    
Auf dem höchsten Punkt des Statives ist eine sehr kleine Wasserwaage in runder Form angebracht. Das waagerechte Ausrichten des Statives ist damit realisierbar. Die Kurbel ist leicht aber mit Vorsicht zu bedienen. An der Funktionalität des Statives ist wirklich nichts auszusetzen. Die Aufnahmevorrichtung für den Laser erfüllt zwar sein Zweck, hätte vom funktionellen her vielleicht doch etwas besser gelöst werden können. Bei der Befestigung durch Aufschrauben hat man immer Angst, bei einem schiefen Aufsetzen, dass Gewinde zu beschädigen.

Einsatzbereich und Einsatzdauer
Genutzt werden kann der Laser in einem Temperaturbereich von 5-40°C. Der Anwendungsbereich für zu Hause ist damit abgedeckt. Die Abmessung des Statives und des Lasers sind sehr klein, daher sollte es nie Transportprobleme geben. Es ist kaum vorstellbar, dass das Stativ soweit zu verlängern geht. Die Anschaffung der hier beschriebenen Ausrüstung ist für Leute geeignet, die Umgestaltungen des Innenraumes gerne selber in die Hand nehmen.
Die Gesamteinsatzdauer des Kreuzlinienlasers ist bei vollen Batterien über eine Zeit von 5h hinaus möglich. Das ist für diese energieintensive Technik ein wirklich guter Wert.

Zum Projekt
Nachdem ich mich in Bezug auf den Testbericht ausführlich mit der Theorie des Gerätes beschäftigt hatte, widmete ich mich nun der Praxis. Ich positionierte mit Hilfe des elektronischen Messwerkzeuges die Halterungen für eine Gardinenstange; welche von einem Textilmarkt ungenau angebracht wurden war. Ich montierte anschließend noch die Stange an die Halterung und kontrollierte mit dem Laser die Position der Stange nochmals nach. Alles klappte schnell und auf Anhieb.

Fazit
Die Handhabung des Lasers mit Stativ ist keine Wissenschaft. Nach dem Lesen der Anleitung war alles klar. Die Bedienung ist relativ einfach, aber im Hinblick auf die Kalibrierung und die Nivellierung sollte man sich schon etwas schlau machen.
In Hinblick auf eine Verbesserung möchte ich noch mal die Befestigung des Lasers auf dem Stativ nennen. Statt des Festschraubens wäre vielleicht die Befestigung mittels Magneten eine echte Alternative.
Den Kreuzlinienlaser werde ich auch in Zukunft so oft wie möglich einsetzen. Vielleicht kann er mir auch bei Arbeiten an der Fassade behilflich sein. Er ist jedenfalls sehr schnell einsatzbereit und nimmt wenig Platz in Anspruch.
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Hallo zusammen,
die Diskussion zu diesem Testbericht findet ihr unter http://www.1-2-do.com/de/produkt-test/testber ichte/der-neue-kreuzlinienlaser-quigo-plus/40 00041/
Liebe Grüße
Kathrin
2016-08-25 18:13:21

Aussage fähige Beschreibung.
2016-08-30 07:49:04

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