Mit dem Kreuzlinienlaser Quigo Plus richten Heimwerker Objekte besonders präzise aus.

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Mein Testbericht zum Quigo Plus 1 Kommentar
Vom 30.07.16 Geändert 2016-07-30 16:04:13
 
  1. Erster Eindruck: Ich habe den Quigo (ohne Plus) neulich im Handel gesehen und mir gedacht was hilft das Ding ohne Stativ?
    Allerdings, nach Betrachtung des Stativs, habe ich als erstes mein Fotostativ ausgepackt und das Originalstativ zur Seite gelegt. Das Original ist erstens viel zu klein (lässt sich nicht hoch genug ausfahren) und ist sehr klapprig.
  2. Ich hatte diverse Bilder aufzuhängen und habe auch einige Sachen auf „Geradlinigkeit“ überprüft. Dazu noch ein Wandregal aufgehängt.
    Die 4 Grad für den automatischen Ausgleich wären o.k., wenn man auf die nötige Höhe käme. Selbst mit meinem Profi-Fotostativ komme ich maximal auf 1,40 m Höhe, das ist zum Bilder aufhängen zu niedrig. Ein großes Manko ist für mich die extreme Empfindlichkeit auf Fusstritte. Da habe ich extra ein Video angefügt. Hier wäre der Modus „Sperre die automatische Anpassung, sobald das erste mal eingependelt worden ist“, ideal.
    Ich habe auch Laminatböden mit einer Trittschalldämpfung drunter, das mag der Quigo gar nicht.
  3. Die Handhabung ist nicht übermäßig schwer, gibt ja auch keine Knöpfe. Ein Modus um das Stativ einzumitteln wäre super. Das mitgelieferte Stativ hat zwar eine Libellle, die ist aber nur ein Anhaltspunkt. Da man ja oft aus der 4 Grad Zone schwenken muss, geht das dann natürlich schief, wenn das Stativ nicht genau eingemittelt ist. Ich stelle mir da einem Modus „In 3 Achsen schwenken“ und dann die Abweichungen elimieren vor. Ist aber wahrscheinlich etwas viel verlangt.
    Meine Abhilfe war ggf. etwas unter das Stativ unterzustellen und dann möglichst die Luft anzuhalten (wegen der extremen Wackelei). Mir ist aber auch klar, dass man für diesen Preis nicht viel mehr verlangen kann. Aber man darf ja träumen.
    Damit die horizontalen Linien nicht perspektivisch verzerrt werden, sollte man tunlichst das Ausrichtetool verwenden. Senkrechte Linien sind zwar immer senkrecht, aber bei schiefer Projektion sind die Abstände unterschiedlich.
  4. Meine Anforderungen hat der Quigo weitgehend erfüllt, meine Wünsche nicht ganz. Er ist jedenfalls viel angenehmer in der Handhabung als meine Bosch PLL5 Wasserwaage.
  5. Meine Verbesserungsvorschläge sind schon in der Kritik enthalten. Ein Lock-Modus nach dem Einpendeln und die Möglichkeit das Stativ einzumitteln. Das erstere sollte relativ einfach möglich sein, das zweite stelle ich mir schwierig vor. Die Alternative wäre ein größerer Winkelbereich in dem sich der Quigo selbst einpendelt.
  6. Ich werde den Quigo auf jeden Fall weiterverwenden, vor allem da ja in Zukunft die eigentlichen Projekte erst anstehen.
Fazit: ein angenehmer Bauhelfer mit ein paar Macken. Für den Preis sensationell. Auf das Stativ kann man verzichten und sich bei Ebay was besseres ersteigern.

Leider sind die Laserlinien auf den Bildern nach dem Hochladen schlecht zu sehen, aber offensichtlich werden die Bilder nach dem Hochladen automatisch verkleinert und bearbeitet, die Originale sind besser :(

Nachdem das mein erster Test ist, würde ich mich über Feedback freuen, sowohl über Gutes, aber auch über Schlechtes, nur so kann man sich verbessern.

Vielen Dank für das Testgerät!!

https://www.youtube.com/watch?v=KYuKQ-0n2n0
 
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Hallo zusammen,
die Diskussion zu diesem Testbericht findet ihr unter http://www.1-2-do.com/de/produkt-test/testber ichte/der-neue-kreuzlinienlaser-quigo-plus/40 00041/
Liebe Grüße
Kathrin
2016-08-24 10:06:36

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