Mit dem Kreuzlinienlaser Quigo Plus richten Heimwerker Objekte besonders präzise aus.

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Meine Erfahrung mit dem Quigo Plus 2 Kommentare
Vom 30.07.16 Geändert 2016-07-30 08:04:30
Nachdem ich in diesem Jahr noch eine Reihe von Projekten habe bei denen mir solch ein Kreuzlinienlaser gute Dienste leisten könnte, habe ich mich um den Produkttest beworben. In diesem Falle hatte ich dann auch Glück...

Kurz nach der Bekanntgabe der Tester kam auch schon das Paket mit dem Quigo Plus. Neben dem eigentlichen Laser ist zudem noch ein Stativ samt Adapterplatte, die benötigten Batterien und ein Justierhilfe im Lieferumfang.

Natürlich liegt auch eine Bedienungsanleitung bei, die ich aber erstmal ignoriert habe um zu sehen wie intuitiv das Gerät zu bedienen ist.

Der Quigo Plus ist klein, leicht und liegt dabei griffig in der Hand. Auf der Unterseite befindet sich das Gewinde in welches die Adapterplatte eingeschraubt wird. 
Eingeschaltet wird der Laser durch simples hochschieben der silberfarbenen Blende. Danach benötigt der Quigo nur wenige Sekunden und projiziert ein einwandfreies, sich in Waage befindliches Laserkreuz an die nächste Oberfläche.
Eigentlich wollte ich den Kreuzlinienlaser bei der Renovierung der abgehängten Decke im Esszimmer benutzen. In der Zwischenzeit wurde ich aber zu unseren Freunden gerufen, die gerade eine neue Küche auf- und einbauen wollten. Hier gab es jede Menge Schränke an der Wand auszurichten. Der Quigo Plus kam also wie gerufen...

Eines vorweg: Es funktioniert wunderbar. Besonders die Projektion über die Ecken hinweg erleichtert vieles. In dem Raum in dem die Küche aufgebaut wurde war der Boden deutlich uneben. Durch die Montage auf dem Dreibein-Stativ, war jegliches wackeln aber schonmal ausgeschlossen. Die schnelle Selbstausrichtung des Lasers funktionierte auch bei dem leicht abschüssigen Boden sehr gut. Ich habe den Laserstrahl anfangs mehrfach mit der Wasserwaage überprüft (man ist ja doch erstmal skeptisch... ;-) ). Die Justierhilfe benötigt man nur, wenn man die zusätzlichen Skalenstriche benutzen möchte, weil somit gewährleistet wird, dass der Laserstrahl im rechten Winkel auf die Wand auftritt und die Skalenstriche daher zu beiden Seiten des Kreuzpunktes den gleichen Abstand aufweisen. In meinem Fall war das nicht nötig, was die Handhabung für solche Projekte nochmal deutlich vereinfacht.
Man muss aber dazu sagen, dass man, gerade wenn es um das exakte Ausrichten von Objekten geht, doch etwas mehr Aufwand betreiben muss, als den Laser einfach nach oben zu kippen. Dann stimmt die Nivellierung nicht mehr und man muss entweder das Gerät selber händisch in Waage bringen, oder so lange manipulieren bis sich der Laserstrahl in Waage befindet.
Richtigerweise geht man hierbei aber ohnehin anders vor. Dies könnte in der Bedienungsanleitung oder in einem Video-Tutorial gerne von Bosch beschrieben werden um dem Einen oder Anderen Anwender vielleicht etwas Frust zu ersparen.

Natürlich freue ich mich schon jetzt darauf den Quigo auch in Zukunft zu verwenden. Ich habe (immer noch) eine Decke abzuhängen und im Flur wartet ein deckenhoher Schuhschrank darauf an Ort und Stelle in die örtliche Begebenheiten integriert zu werden. Gerade wenn helfende Hände fehlen ist der Kreuzlinienlaser die beste Hilfe die man sich wünschen kann...

Was ich anders gemacht hätte:

1.    Das Stativ ist mir persönlich etwas zu leicht und zu filigran. Weiterhin fehlen für die Einstellung des Stativs Nullpunkte. Das heiss, obwohl das Stativ selber eine Libelle zur waagerechten Ausrichtung hat, sind die beweglichen Achsen nur nach Augenmaß einzustellen. Das wäre, auch wenn man zukünftig mit dem kleinen Stativ weiterarbeiten möchte, eine deutliche Verbesserung. Noch schöner wären natürlich Rastpunkte, die ich jedoch in dieser Kategorie bei Stativen nicht erwarten würde.
2.    Die Unterseite des Quigo Plus ist nicht eben. Die Gummierung an den Kanten der Vorder- und Hinterseite steht leicht nach vorne, hinten, unten und oben über. Prinzipiell wäre das nicht schlimm, aber dadurch kann man die Adapterplatte für die Stativaufnahme nicht plan unter den Laser schrauben.
3.    Das Gewinde für in welches die Adapterplatte eingeschraubt wird, ist nicht mittig unter dem Laser sondern in einer der Ecken angeordnet. Das verstärkt den unter 2. Genannten Effekt noch, weil man somit noch näher an die überstehende Gummierung kommt.


Fazit: Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Quigo Plus und freue mich ihn nun in meiner Werkstatt zu haben. Anwendungen und Ideen gibt es genug... 
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Hallo zusammen,
die Diskussion zu diesem Testbericht findet ihr unter http://www.1-2-do.com/de/produkt-test/testber ichte/der-neue-kreuzlinienlaser-quigo-plus/40 00041/
Liebe Grüße
Kathrin
2016-08-19 17:03:24

Ich hätte mir mehr Infos bei den einzelnen Projekten gewünscht
2016-08-19 21:14:13

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