Mit dem Kreuzlinienlaser Quigo Plus richten Heimwerker Objekte besonders präzise aus.

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Etwas kurz gedacht 3 Kommentare
Vom 15.07.16 Geändert 2016-07-15 13:59:48
Eigentlich habe ich so was schon lange gesucht: Statt sich beim Aufhängen von großen Bildern jedes Mal über die zu kurze Wasserwaage zu ärgern, kann man sich die Linien doch auch mit dem Laser an die Wand projizieren lassen. Mit Einschränkungen schafft das dieser Kreuzlinien-Laser auch. Aber eben nur mit Einschränkungen.
 
Hier die aus meiner Sicht besonders erwähnenswerten Vor- und Nachteile:
 
+ Die Inbetriebnahme ist einfach: Batterien rein, auf das im Lieferumfang enthaltene Stativ schrauben und die Abdeckklappe nach oben schieben. Schon wird auf der Wand ein lot- und waagerechtes Laserkreuz projiziert.
 
+ Die Ausrichtung geht schnell (ca. 4 Sekunden) und ist sehr präzise, wenn der Neigungswinkel 4° nicht überschreitet. Ich habe es mit der Wasserwaage überprüft. Bei mehr als 4° Neigung gibt es eine Fehlermeldung (blinkender Laser).
 
+ Auf den horizontalen und vertikalen Laserlinien werden zusätzliche Markierungen angezeigt. Je weiter der Quigo von der Wand steht, umso größer sind die Abstände der Markierungen. Sie dienen dazu, Mittelpunkte leichter zu bestimmen, aber das funktioniert nur, wenn das Laserkreuz perfekt im 90°-Winkel steht. Das prüft man manuell mit der Laser-Zieltafel (einem kleinen beiliegenden Kunststoffteil).
 
+ Bei Online-Registrierung kann man - auch wenn es nicht extra beworben wird - die Hersteller-Garantie kostenlos von 2 auf 3 Jahre verlängern.
 
- Wenn man zuverlässig waagerechte Linien haben will, muss der Quigo stabil auf der Höhe angebracht werden, auf der man etwas aufhängen will. Bis zu 4 Grad kann die Nivellierautomatik selbständig ausgleichen, alles, was darüber hinausgeht, wird als Fehler quittiert.  Mit dem im Lieferumfang enthaltenen (sehr einfachen) Stativ kann man den Quigo allerdings nur auf maximal 1,20 m Höhe bringen. Das schränkt die Nutzung sehr stark ein und man muss zum Anbringen von Bildern in der Regel ein längeres Stativ verwenden oder sich kreativ mit einer Leiter, einem Regal oder sonstigen Hilfsmitteln behelfen. Das kann eine ziemliche Fummelei werden. Leider ist in der Plus-Version nicht die Universalklemme (MM2) aus dem Standard-Paket enthalten, die insgesamt flexibler zu verwenden ist als das Stativ. Aus meiner Sicht ist das alles zu kurz gedacht, denn wer hängt seine Bilder schon auf 1,20 m?
 
- Bei Tageslicht ist die Lichtstärke des Lasers nicht immer ausreichend.
 
Kennt man die technischen Einschränkungen des Quigo, ist er eine saubere und sehr präzise Hilfe. Allerdings würde ich empfehlen, die günstigere Standard-Version mit der Universalklemme zu kaufen. Der Quigo passt im Übrigen auf jedes normale Fotostativgewinde.
 

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Hallo zusammen,
die Diskussion zu diesem Testbericht findet ihr unter http://www.1-2-do.com/de/produkt-test/testber ichte/der-neue-kreuzlinienlaser-quigo-plus/40 00041/
Liebe Grüße
Kathrin
2016-08-12 16:41:03

Hier Fehlen mir die Vorgaben des Testes
2016-08-12 19:39:05

Den gleichen Bericht hier und bei Amazon als Rezension abzuliefern, ist natürlich clever.
Von einem Testberichtv erwarte ich aber mehr, als ein paar Sätze mit Plus und Minus davor und Allgemein-Plätze wie "- Bei Tageslicht ist die Lichtstärke des Lasers nicht immer ausreichend."
Wenn Du sowas wie den Quigo schon lange gesucht hast, wieso hast Du dann nicht detaillierter beschrieben, wie Du ihn in der Praxis eingesetzt hast?
Und auf Fotos hast Du ganz verzichtet.
Insgesamt enttäuschend.
2016-08-19 00:32:14

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