Der Kreuzlinienlaser PLL 2

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Testbericht für den Kreuzlinien-Laser PLL 2 1 Kommentar
Vom 02.10.14 Geändert 2014-10-02 12:36:45
Vorstellung des Projektes:
Im Keller sollten Zwischenwände in Holzständerbauweise entstehen. Die Außenwände und die Decke bestehen aus Stahlbeton. Die Holzbalken sollten mit Hilfe des Lasers in einer Flucht auf dem Boden, an der Wand und an der Decke montiert werden. Anschließend sollten die isolierten  Wände mit OSB- und Gipskartonplatten (GKP) beplankt werden.

Vorbereitungen:
Der Keller wurde vermessen und die richtige Menge an Balken, OSB, GKP und Isolierung wurde bestellt. Zur Befestigung der Holzbalken im Beton wurden Schlagschrauben verwendet. Für das Befestigen der Zwischenbalken normale Holzschrauben.
Die ersten Gedanken beim Auspacken des Kreuzlinienlasers waren positiv. Der Laser machte einen gut verarbeiteten Eindruck. Das Einfügen der 3 Batterien (Typ AAA im Lieferumfang enthalten) gestaltete sich anfänglich etwas schwierig, da die Batterieklappe schwer zu öffnen ist. Hat man aber den Dreh raus, geht es ganz gut. Die ersten Tests mit dem Laser waren perfekt. Wir haben natürlich sofort mit der Wasserwaage und Eisenwinkel nachgemessen und konnten keine Abweichungen feststellen.

Durchführung:
Die ersten Holzbalken auf den Boden haben wir mit Hilfe eines Meters mit gleichem Abstand von einer Außenwand ausgerichtet und mit den Schlagschrauben fixiert. Dann kam der Laser zum ersten Mal produktiv zum Einsatz. Er wurde gerade zum Balken ausgerichtet und an die Wand projektiert. Somit hatten wir eine senkrechte Linie für das Anbringen eines Holzbalkens an der Wand. Nach der Fixierung des Wandbalkens wollten wir mit Hilfe des Lasers den Deckenbalken ausrichten und verschrauben. Hier gab es etwas Probleme mit dem Laser und dem Stativ. Die Stärke des Strahls ist nach vorne hin zwar super, aber je höher man mit dem senkrechten Strahl kommt, desto schwächer wird er logischerweise. Damit der Strahl dennoch gut an der Decke zu sehen ist wollten wir das Stativ ausprobieren. Das mitgelieferte Stativ ist leider nicht sehr stabil und wirkt wackelig. Wir haben es kurz ausprobiert und dann durch ein anderes Fotostativ ersetzt. Das Aufschrauben auf dem zweiten Stativ war kein Problem, es hat ohne Probleme gepasst. Durch das zweite Stativ war der Laser näher an der Decke und der Strahl somit ausreichend stark. Der Deckenbalken konnte ausgerichtet und verschraubt werden.
Nach dem Grundgerüst haben wir dann die Zwischenbalken mit Hilfe des Lasers eingesetzt. Hierbei haben wir den Laser wieder an den vorhandenen Balken ausgerichtet und mit Hilfe eines kleinen Brettchens (damit man den Strahl sieht) die Balken in die richtige Position gebracht und angeschraubt. Hier wäre es ohne den Laser echt schwierig geworden die Balken senkrecht anzubringen. Mit dem Laser aber wirklich kein Problem. Wir haben am Anfang jeden Balken mit Winkel und Wasserwaage nachgemessen, aber es gab keine Abweichungen zum Laser. Er hat seine Arbeit wirklich super erledigt und das Wichtigste, die Balken sind alle genau im Wasser. Beim anschließendem isolieren und beplanken haben wir den Laser nicht mehr benötigt.

Fazit:
Der Laser hat uns sehr viel Arbeit und Zeit abgenommen, vor allem beim senkrechten Ausrichten der einzelnen Balken. Das Messergebnis war sehr präzise, wir konnten keine Abweichung feststellen. Meine Anforderungen und Erwartungen an den Kreuzlinienlaser wurden voll erfüllt. Das beigefügte Stativ hat meine Erwartungen jedoch nicht erfüllt. Es ist für mein Empfinden zu wackelig so dass ich den Laser auf ein anderes Fotostativ aufgeschraubt habe. Zu verbessern wäre also meiner Meinung nach nur das Stativ. Hier könnten die Füße etwas dicker und standsicherer sein.
Den Laser werde ich auf jeden Fall für weitere Projekte einsetzen bzw. bin schon bei einem weiteren Projekt, welches jedoch noch nicht abgeschlossen ist.
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gut beschrieben
2014-11-20 22:11:16

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