Lass' die Säge kreisen!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

EW-Andy testet: Die neue Bosch Handkreissäge PKS 55 A 1 Kommentar
Vom 18.04.10 Geändert 2010-04-19 00:19:49
Im Rahmen eines Produkttests bei 1-2-do.com durfte ich als einer von nur 25 Testern die brandneue BOSCH PKS55A Handkreissäge auf Herz und Nieren testen.
Hier nun meine Erfahrungen:
Auspacken:
Die fertig montierte Handkreissäge liegt in einem großen Karton und wartet aufs Ausprobieren: Der allererste Eindruck dabei: Die PKS55A liegt gut in der Hand durch die ergonomisch designte Formgebung mit 'Handknauf'. (Bild1) Schnell noch den Parallelanschlag einstecken und festschrauben. (Bild2)
Zum professionellen Begutachten der Handkreissäge habe ich sie mit in die Mechanik-Abteilung meiner Firma genommen. Hier arbeitet man zwar eher mit den blauen Bosch-Profi-Maschinen, jedoch wurde die neue BOSCH PKS55A von meinen Mechanik-Kollegen begeistert aufgenommen und bewundert. Vor allem für ihre vielen genauen Einstellmöglichkeiten, den Parallel-Anschlag und das geniale optionale Schienen-System. Alles würde mir beim Arbeiten damit viel Zeit sparen und manche Arbeitsschritte erst ermöglichen. Das wollte ich nun endlich einmal selbst...
Ausprobieren:
Das lange und flexible Kabel war schnell eingesteckt, die Spänebox angebracht und die Kreissäge mal kurz eingeschaltet, um dabei die Sicherheitsschalter zu testen: "Aha, die geht nur dann an, wenn man die Einschaltsperre drückt und dann den Ein-Taster drückt, solange man sägen will. - Sehr gut!" Für die weiteren Tests habe ich eine 22mm-Sperrholzplatte mit Schraubzwingen auf dem Arbeitstisch befestigt. Sicherheitshalber habe ich diese 22mm direkt als Schnittiefe eingestellt, damit nicht beim letzten Schnitt der Tisch angesägt wird... Diese Einstellung der Eintauchtiefe gelang einfach und millimetergenau dank der angebrachten Skala. (Bild3)
Dann kann ich ja mal nen Zentimeter abschneiden von der Platte: Das Maß ist schnell eingestellt über die im Parallelanschlag eingeprägte Skala. OK - los gehts!
Aber wie säge ich, wenn unten gar kein Säge zu sehen ist? - Aaaah, das geht automatisch: Die geniale Pendelschutzhaube schwingt wie von Geisterhand zurück und gibt das scharfe Sägeblatt nur für das Material frei - und die Finger bleiben dran! (Wer kennt nicht den Witz mit den 5 Bier für die Männer vom Sägewerk???)
Der erste Sägeversuch fällt noch etwas wackelig aus, beim zweiten mal ist der abgeschnittene Sperrholzstreifen auf ganzer Länge genau auf Maß. Ich hatte schnell ein Gefühl für den Umganz mit der Handkreissäge bekommen.
Der Gehrungsschnitt:
Als nächstes sollte es ein Gehrungsschnitt sein: Dazu mußte der geforderte Winkel (hier 45°) an der Gehrungswinkelvorwahl eingestellt werden. Auch hier kein Problem: Kurz die Flügelschraube losgemacht, den Winkel über die Skala exakt eingestellt, Flügelschraube wieder festziehen. - Fertig!
Der eigentliche Sägevorgang war fast genauso wie gerade, nur daß man jetzt die schräg eingestellte Maschine über das Materiel schiebt - klar.
Auch mit Gehrungswinkel dran kamen tolle Schnittresultate bei meinen Sägeversuchen heraus: Alles war auf Maß, wie vorher an der Skala eingestellt. (Bild4)
Dank CutControl
habe ich beim Sägen ohne Parallelanschlag immer die Schnittlinie im Auge - Sehr praktisch. (Bild5)
Die SpäneBox:
Beim Sägen entsteht erfreulich wenig Staub: Zwar fliegen ein paar Sägespänen durch die Luft -ja, man braucht doch eine Schutzbrille- doch es scheint, die allermeisten werden von der Spänebox eingefangen. (Bild6)
Am Ende meiner kleinen Versuchsreihe stellte ich aber beim Fegen fest, daß doch fast genausoviel Späne auf dem Kehrblech zusammengefegt sind, wie aus der Spänebox kommen. Dabei habe ich noch nicht den ganz feinen Staub berücksichtigt, den wir anschließend auf allen Flächen im Umkreis von 5m gefunden haben. (Bild7)
Demnächst:
Soviel zu meinen Test mit Sperrholzplatten - Ich werde die Säge als nächstes beim Bau unserer Terrasse aus Barfußdielen testen: Ich bin gespannt, wie schnell sie durch das Hartholz sägt. Doch mit dem schnellsten Sägeblatt am Markt sollte das kein Problem sein!
Vielen Dank an BOSCH und 1-2-do.com für die Möglichkeit, am Test teilzunehmen!

Fazit:
Die BOSCH PKS55A Handkreissäge eignet sich für jeden noch so kniffligen Schnitt in Holz und Metall, alles ist vorher schnell und trotzdem genau einstellbar und wird mit etwas Übung hinterher auch passen.
Spaß machen auch die Spänebox und das optionale Schienen-System, daß ich mir zu der Säge wohl zulegen werde.
Eine tolle Säge fürs Geld - die kann jeder Handwerker gut gebrauchen!
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Hallo EW Andy,

danke für den Testbericht.

Hab mich nun auch zum Kauf einer PKS 55 A entschieden.

Danke.
Patrick
2016-08-04 12:57:36

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