PBH 2500 - größerer Bohrdurchmesser in Beton

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Der Hammer! 1 Kommentar
Vom 12.08.12 Geändert 2012-08-12 15:12:29
So klein und schon ein ganz Großer: Nachdem wir in der Betonwand unseres Werkraums nicht nur einen Bohrer, sondern gleich eine ganze Bohrmaschine abgeraucht hatten, war uns klar, dass wir ohne Bohrhammer wohl nicht weiterkommen. Der BOSCH PBH 2500 SRE fiel uns wegen seiner Kenndaten auf (variable Drehzahl, Meißelfunktion, hohe Schlagkraft) und weil er für einen Bohrhammer erstaunlich leicht ist. Für ab-und-zu-Handwerker wie mich ist das durchaus ein Argument. Um es gleich vorwegzunehmen: Das Gerät ist wie Butter durch den Stahlbeton gegangen. In 15 Minuten hatten wir zwei Halteleisten mit 8 Schrauben montiert (siehe Fotos) und seitdem herrscht Ordnung im Werkzeugkeller. Der Hammer ist im Betrieb sehr vibrationsarm, woraus ich schließe, dass er die Energie in die Wand und nicht in den Arm des Handwerkers leitet. Außerdem ist er relativ leise. Auch das Schnellspannfutter (SDS Plus) ist sehr praktisch. Kein nervtötendes Festschrauben mehr beim Bohrerwechsel: Einfach reinstecken und fertig. Wer noch alte Standardbohrer hat, ist aber nicht verloren: Ein Adapter für Standardbohrer liegt bei. Wir haben dann gleich noch die normale Bohrfunktion (ohne Hammer) ausprobiert und auch das funktionierte in unserer Kalksandsteinwand hervorragend. Im Prinzip kann man den BOSCH auch als elektrischen Schraubendreher benutzen, aber da er keinen Drehmomentbegrenzer hat, muss man beim Reinschrauben höllisch aufpassen, dass er die Schraube nicht zu tief zieht oder den Schraubenschlitz beschädigt. Beim Rausschrauben (das Gerät kann die Drehrichtung wechseln) ist das kein Problem, aber ich benutze für das Reindrehen lieber den Akkuschrauber. Als zusätzliche Features gibt es noch einen beiliegenden Abstandshalter, der die Bohrtiefe begrenzt und einen Absaugadapter, den man aber zukaufen muss. Wir haben ganz normal den Staubsauger drangehalten, das tut es wegen der übersichtlichen Abmessungen auch. Der vordere Haltegriff lässt sich übrigens frei drehen und dann wieder arretieren, so dass man auch an weniger gut zugängliche Bereiche gut herankommt. Die Meißelfunktion haben wir bisher nicht gebraucht, aber hier eine kurze Zusatzinfo: Man kann den Anstellwinkel des Meißels (einer liegt bei) frei wählen!   Wo viel Licht, da ist auch Schatten: Die Anleitung ist ein Witz. Ein paar kryptische Zeichnungen ohne Worte am Ende des Heftes und dazu eine extrem kurze Legende auf Deutsch am Anfang. So hat der Hersteller 14 Sprachversionen auf 80 Seiten gepresst. Ich muss gestehen, ich bin da nicht ganz durchgestiegen und habe den Hammer dann intuitiv benutzt. Das hat auch funktioniert. Aber der Sinn einer Anleitung ist wohl ein anderer.
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 223892#post223892.
2012-09-03 13:38:21

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