Nimm’ die Säge mit!

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Heimwerker gegen Handwerker PST-18Li trifft auf 4351CTK 3 Kommentare
Vom 24.01.11 Geändert 2011-01-25 22:49:26
PST 18LI das perfekte Einstiegsmodell !?

Als alter Bastler und Maschinenfreund konnte ich nicht widerstehen, ich musste mich einfach beim Produkttest bewerben. Kurz nachgedacht und Schwupps viel mir das 2te OG unseres Mietshauses ein, wo es noch eine Schutzwand zum Treppenaufgang zu verwirklichen gilt. Idee für gut befunden und Bewerbung abgeschickt und in froher Hoffnung schon mal mit der exakteren Planung begonnen, denn ich hatte ja zwischen den Tagen frei :o)
Je weiter die Planungen gediehen, umso umfangreicher wurde mein Vorhaben. Da kam die freudige Nachricht von Bosch, du bist dabei! Große Freude und intensivere Planung und je mehr ich plante umso zeitintensiver gestaltete sich mein Vorhaben. Langsam dämmerte mir, dass ich mir schon mal Gedanken um einen Plan „B“ machen sollte, denn selbst wenn die Säge rechtzeitig eintrifft war mir irgendwie klar, dass ich meine beiden 2 und 4 Jahre alten Kinder kaum 10 Stunden am Stück, über ein paar Tage, von ihren Zimmern fern halten könnte, um sie parallel meiner schwangeren Frau zum entertainen aufs Auge zu drücken.

So stellten sich mir folgende zwei Fragen:

- Für Wen ist diese Säge gedacht und wo und wie wird sie dort eingesetzt?
- Wie ist die Säge und wie sind die Ergebnisse welche mit ihr erzielt werden können qualitativ einzustufen?

Mit diesen beiden Fragen stand für mich fest wie Plan „B“ aussieht, Plan „B“ ist ein Vergleichstest

Bosch PST18LI trifft auf Makita 4351 CTK !
( Bilder : B1 )


Wer die Makita nicht kennt, nun hier handelt es sich um eine kabelgebundene Maschine aus dem Handwerkerbereich und somit eher ein Gegner für Bosch GST, aber ich finde man sollte sich eher an dem vermeintlich Besseren messen, einfach um zu lernen ;-)

Grundgedanke zum Test

Als erstes habe ich mir natürlich Gedanken darüber gemacht, für was oder wen die Säge gemacht ist, sprich für welche Zielgruppe.
Stichsägen sind meiner Erfahrung nach, meist die zweite Maschine welche sich ein ambitionierter Heimwerker anschafft. Erst kommt der Akkuschrauber und kurz danach kommt schon die Stichsäge. Dies liegt einfach an den vielfältigen Einsatzgebieten der Säge! Ob gerade, runde, geschlängelte oder Gehrungsschnitte, alles ist mit dieser Maschine in den verschiedensten Werkstoffen möglich. Dies als Ausführung mit Akku praktischerweise auch völlig losgelöst von jeglicher Steckdose!
Durch das Prinzip „Power4All“ ist das Ganze, dann der perfekte Einstieg in die Maschinenwelt. Sicher gibt es Maschinen mit denen man das ein- oder andere besser oder schneller machen kann, aber kaum eine Maschine ist so flexibel!!


Testaufbau

- Verarbeitung und Handhabung
- Das Sägen in verschiedenen Ausführungen und in verschiedenen Hölzern
- Akkuleistung
- Fazit

Der TEST!

Verarbeitung und Handhabung

Die Verarbeitung der PST 18LI ist wie von Bosch gewohnt für diese Preisklasse vorbildlich!! Die Maschine macht einen robusten, wertigen Eindruck, nichts wackelt oder klappert und die Grundausstattung ist für den Einsteiger praxisorientiert zusammengestellt.
Die Griffposition ist nach meinem Empfinden etwas hoch, relativ weit weg vom Objekt, was bei Freihandschnitten eine exakte Führung erschwert, aber trotzdem nicht unmöglich macht.
Die Sicherung am Griff ist gut gedacht, da für Rechts- und Linkshänder geeignet, sie ist jedoch auch etwas gewöhnungsbedürftig. Ich hatte immer das Gefühl als müsste ich mir die Hand oder den Daumen verdrehen. Das gleiche Gefühl hatte meine Frau auch und die ist Linkshänderin. Im Vergleich zur 18Li liegt die Makita einfach satter und angenehmer in der Hand wobei man sich mit der CTK beim Arbeiten auch näher am Werkstück befindet, was eine exaktere Führung der Maschine ermöglicht.
( Bilder : B2, B3 )


Die Sägeblattaufnahme ist robust und relativ einfach zu handhaben. Da ich beide Maschinen mit den gleichen Sägeblättern betreiben konnte habe ich selbige sehr häufig gewechselt. Hierbei zeigte sich, dass ein Sägeblattwechsel bei der 18Li doch mal sehr hakelig werden konnte, im besonderen wenn man mit Druck sägen musste, löste sich das Blatt doch sehr schwer aus der Halterung. Mit Geduld und ein wenig Kraft kam es immer raus. Meiner Meinung nach, sollte der Blattwechsel, aber ohne jeglichen Kraftaufwand erfolgen, einfach um die Verletzungsgefahr so niedrig wie möglich zu halten!! Bei der CTK ist der Blattwechsel eine Frage von Sekunden und das so nebenher. Bei der 18Li sollte man schon voll bei der Sache sein.
Die Fußplatte der 18Li ist der Preisklasse entsprechend aus robustem Stahlblech. Funktional und sauber verarbeitet. Was will man mehr? :o)
Eine massivere Fußplatte würde ich bei einer Maschine aus dieser Preisklasse nie erwarten.


Das Sägen

Zu meinen Testbedingungen. Bei jedem Schnitt wird immer das gleiche Sägeblatt verwendet und der Schnitt erfolgt auch immer in das gleiche Werkstück. Der erste Schnitt erfolgt immer mit der 18Li und nach Sägeblattwechsel mit der CTK.
Die Pendelung habe ich bei den Sägen, je nach Material immer auf die gleiche Stufe eingestellt. Die Schnitte mit der CTK habe ich alle ohne Spanreißschutz und mit ca. 80% ihrer Leistung gemacht.
Verwendete Sägeblätter: Bosch T144, T111C, T308BF, T301CDF


Pressspan/OSB 18mm mit Standardblatt T144


Bosch: Mit der 18Li gelingt sowohl mit dem groben Standardsägeblatt wie auch mit dem feineren 308BF in Verbindung mit dem Spanreißschutz ein sauberer und exakter Schnitt. Der benötigte Kraftaufwand ist gering und die Leistung der Säge ist mehr als ausreichend
Makita: Für die CTK stellt diese Aufgabe auch keine echte Herausforderung dar. Hier kann man aber gut die Auswirkungen des fehlenden Spanreißschutzes bei Verwendung des groben Standardsägeblattes an der wesentlich gröberen Schnittkante erkennen.

( Bilder : B4, B5, )

Hartholz Kernbuche 18mm mit T308BF

Bosch:
Hier musste ich bei der 18Li etwas mehr Druck auf die Maschine ausüben, was in Verbindung mit der höheren Griffposition und der variablen Geschwindigkeit die exakte Führung der Säge erschwerte.


Makita: Aufgrund der anderen Bauform ging das Sägen mit der CTK in Buche fast wie das Sägen in Pressspan.

( Bilder : B6 )


Buche 10mm mit T308BF

Hier mal eine klassische Sägeaufgabe für Stichsägen: Aus dem Holzfundus mal eben schnell ein Teil passend machen.
Die Aufgabe hier, die Sägen müssen beide möglichst sauber eine Nase aus einer Buchenleiste entfernen.
Für beide Sägen stellte das Material nicht wirklich eine Herausforderung dar. Die Herausforderung bestand eher darin, dass das Sägen aufgrund der Größe der Leiste halt fummelig war. Diese Fummelarbeit ging mit der Bosch etwas leichter von der Hand, da hier der Spanreißschutz und das integrierte Licht das Sägen doch um einiges erleichterten.


( Bilder : B7, B8 )


Bankirai 80x70mm mit T301CDF

Bei diesem Test zeigt sich die Power einer Säge, da Bankirai ein richtig harter und widerspenstiger Brocken ist! Also, ein Härtetest. Am Schnittbild kann man auch gut erkennen wie gut die Sägeblattaufnahme und die Sägeblattführung sind, denn wenn die hier nichts taugen produziert man eher eine schiefe Ebene denn einen senkrechten Schnitt!!!
Die Pendelung habe ich bei beiden Maschinen auf Stufe 2 gestellt.


Bosch: Hier zeigt sich was man der 18Li nicht zu oft antun sollte. Sie schlägt sich wacker, aber sie quält sich! Es muss doch erheblich Druck aufgebaut werden um halbwegs zügig voran zu kommen und dennoch benötigte sie ca. die 3-fache Zeit im Vergleich zur CTK um sich durch die 80mm zu arbeiten. Das Ergebnis war für die Geräteklasse aber recht gut. Es wurde zwar kein exakter 90° Schnitt ( fiel ca. 2,5mm nach innen ab) aber in der Preisklasse habe ich schon ganz andere Ergebnisse gesehen. Von daher Respekt! Hier erkennt man halt, dass die Maschine von der Mechanik her für solche Belastungen nicht wirklich gemacht ist.

Makita: Hier zeigt sich halt die Handwerkermaschine. Vom Gefühl her ist das Schneiden in Bankirai mit der CTK zu vergleichen mit dem Schneiden von harter Butter mit einem scharfen Küchenmesser. In beiden Fällen erhält man einen exakten 90° Schnitt.


( Bilder : B9, B10 )

Gehrungsschnitt/Winkelschnitt 45° in Kantholz Fichte 56x36mm mit T301CDF

Hier fange ich mal mit der Makita an wobei der Ablauf beim Sägen Bosch-Makita-Bosch war. Die Pendelung war auf Stufe 0.


Makita:
Mit der CTK habe ich genau einen Versuch gemacht. Imbus an der Grundplatte lösen, Grundplatte auf 45° stellen, schraube wieder anziehen, Säge ansetzen, Augen scharf stellen und los geht’s. Nach Augenmaß direkt ein perfektes Ergebnis!


Bosch: Bei der 18Li gibt es ja die nette Ergänzung „Cut Control“ welche das Sägen auf Winkel erleichtern soll. Ich finde dass grundsätzlich eine gute Idee, also schnell mal an der Säge montiert was locker von der Hand ging. Nun noch die Grundplatte schnell auf 45° gestellt ( iii da war eine Schlitzschraube! ) und los geht’s.
3 bis 5 Versuche später habe ich eine kleine Krise bekommen. Ich hatte immer eine Kantenabweichung beim Ergebnis von 2 bis 3mm, egal wie ich es versucht habe! Also 18Li zur Seite gelegt und mit der CTK einen Referenzschnitt gemacht ( s. oben).
Einfach um zu sehen ob ich zu doof bin. Das Ergebnis bei der Makita, habe ich bei ja oben beschrieben und somit stand für mich fest „Cut Control“ weg und ein neuer Versuch!
2-3 Versuche später hatte ich den Bogen mit der 18Li raus. Mit jedem Versuch wurde das Ergebnis besser, und mit Pendelung Stufe 2 hatte ich dann ein Ergebnis welches ich für gut befand. 1mm Abweichung.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich „Cut Control“ zwar für eine gute Idee halte, es mich aber in der Praxis eher stört bzw. irritiert. Bei den Gehrungsschnitten empfand ich auch die variable Geschwindigkeit eher als Nachteil, da die exakte Führung der Säge hier schon die volle Aufmerksamkeit erfordert.


( Bilder : B11 )

Sägen von Laminat mit T144 und T111C Standardblatt

Dies ist ein leichter Job für die 18Li. Die Arbeit geht locker von der Hand und ohne großen Aufwand erhält man selbst mit dem Standardsägeblatt ein sehr gutes Ergebnis.
Bei dieser Arbeit sieht man auch die Vorteile dieser Säge, da die Maschine immer schön am Mann bleiben kann, da Strom und Licht ja schön mitwandern. Für ein sauberes Schnittbild ist es eher von Belang, ob man die Säge von oben oder von unten ansetzt.
Auf einen Referenzschnitt mit der CTK habe ich hier verzichtet, da es hier eher auf das Sägeblatt und das Sägen an sich ankommt.


( Bilder : B12 )

Ausschnitt für Spüle in Arbeitsplatte 38mm mit T111C Standardblatt

Eine Aufgabe welche für die 18Li keine wirkliche Herausforderung darstellt. Die 18Li arbeitet sich zügig durch die Platte und das Schnittbild ist hier mehr vom Sägeblatt abhängig denn von der Verwendeten Maschine. Die CTK sägt zwar ca. 25% schneller, aber dafür muss man bei ihr darauf achten wie das Kabel liegt.
Weiter fiel mir beim Sägen der Arbeitsplatte auf, dass die Blasfunktion noch etwas stärker sein könnte, da bei diesem Material doch recht viel Späne anfallen, welche die Sicht auf die angezeichnete Linien erschwert. Ferner sollte man darauf achten, dass der Akku vor Sägebeginn geladen ist, da das Sägen bei so einem Material doch recht stark an der Akkukapazität zerrt und ein Akkuwechsel mitten in der Arbeit, wenn das Blatt noch im Werkstück hängt, nicht gerade angenehm ist.


( Bilder : B13, B14 )

Tipp: Wenn man auf der beschichteten Seite sägen will oder muss, dann sollte man den Schnittverlauf als erstes mit breitem Paketband abkleben. Auf diesem kann man dann auch die Schnittlinie besser erkennen und beim sägen splittert die Beschichtung nicht.

Kreisschnitt Radius 8cm in Leimholzplatte Fichte 18mm mit T144 Standardsägeblatt


Da ich kein spezielles Sägeblatt für Kurvenschnitte habe, ist der Radius von 8cm für ein Standardsägeblatt doch recht grenzwertig. Auch hier kommt es auf eine gute Führung des Sägeblattes an, da der Schnitt ja rechtwinklig ist und somit der oberer und unterer Radius deckungsgleich sein sollten. Bei schlechten Sägen hat man da doch teils erhebliche Abweichungen.
Bei dieser Aufgabe ist die 18LI in ihrem Element. Pendelung auf „0“ und dann langsam einmal im Kreis. Hier ist das integrierte Licht und der Akkubetrieb ein echter Segen, denn die Schnittlinie ist immer gleichmäßig ausgeleuchtet und man kommt nie in Verlegenheit das Kabel neu sortieren zu müssen.

Für eine Säge dieser Preisklasse hatte ich ein TOP Ergebnis!!!!

( Bilder : B15 )

Tauchschnitt in 18mm Palettenvollholz, Miniprojekt mit T144

Eigentlich wollte ich mir den Längenanschlag für meine Kappsäge ja mit der Oberfräse machen, aber es geht auch mit der Stichsäge.
Zum Tauchschnitt ist nicht viel zu sagen, er geht so gut wie mit jeder anderen guten Stichsäge auch, nicht besser und nicht schlechter. Wen jetzt der Anschlag interessiert, der soll sich einfach die Bilder ansehen, die sprechen dann für sich

( Bilder : B16, B17, B18, B19 )

Test Akkuleistung


Um die Akkukapazität beurteilen zu können habe ich mir einfach ein paar Palettenbretter mit 18mm Stärke genommen welche eh zu Brennholz verarbeitet werden sollten und habe diese in dünne Streifen geschnitten und die Schnittlängen am Ende zusammengerechnet.
Akku voll aufgeladen und los ging’s. Nach 810cm leuchtete dann die Tankstelle auf und so denke ich mal, dass man locker 900 bis 950cm weit kommt bis die Säge stoppt.
Für mein Empfinden ein sehr guter und Praxisgerechter Wert.
#

Mein Fazit


Um es vorweg zu nehmen, die PST-18Li ist eine wirklich gute Maschine !!
Sie ist so robust und sauber verarbeitet, dass auch nach meinen Sägearbeiten nichts gewackelt oder geklappert hat. Im Vergleich zur CTK hat sie sich wacker bzw. für diese Preisklasse überdurchschnittlich gut geschlagen. Sie konnte zwar nicht immer mit der Geschwindigkeit oder der Präzision mithalten, aber sie war zumindest immer relativ nah dran. Durch den Akkubetrieb und die integrierte Lampe ist sie sehr flexibel und schnell einsetzbar. Somit die perfekte Säge für den schnellen Schnitt mal zwischendurch!
Mit der Geschwindigkeitsreglung über den Ein-/Ausschalter und der Anordnung der Einschaltsperre konnte ich mich zwar nicht wirklich anfreunden, dies ist aber sicherlich auch zu einem gewissen Grad eine persönliche Geschmacksfrage.

Was hat mir besonders gefallen:
- Saubere Verarbeitung
- Flexibilität
- Einfache intuitive Bedienung
- „ PowerLight“
- Der Ansatz „Power4All“ in dieser Preisklasse

Was hat mir weniger gut gefallen hat:
- Sägeblatt-Aufnahme ( sehr schwergängig gerade nach schweren Sägeaufgaben!)
- Geschwindigkeitsregulierung über Ein-/Ausschalter
- Anordnung Einschaltsperre
- Schlitzschraube für Fußplattenfixierung ( da gehört ein Innensechskant hin )

Wünsche und Verbesserung:
- Bietet doch bitte auch die Säge als Kit an, will ja nicht jeder mit einem Akkuschrauber anfangen.
- Ein passender Maschinenkoffer sollte auch immer, zumindest als Zubehör, erhältlich sein.
- Innensechskant für die Fußplattenfixierung
- Warum habt ihr bei der Winkelarretierung zwei Nuten gemacht, wenn nur ein Stift vorhanden ist? Eine Arretierung über 2 Punkte ist immer exakter.
( Bild 20 )


Zusammengefasst bleibt mir jetzt nur noch zu sagen: Leute, kauft diese Säge. Denn sie ist gerade für den Gelegenheitshandwerker perfekt! Durch „Power4All“ hat man die Möglichkeit für relativ kleines Geld seinen Maschinenpark Schritt für Schritt aufzubauen oder zu erneuern und die Maschine ist meiner Meinung nach, auch jeden Cent wert! J
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Hallo thundersock!

Wow - das nenne ich mal einen Produktvergleich!! Akku gegen Kabel, Bügel gegen Stab, Heimwerker gegen Handwerker...die zwei sind so unterschiedlich, dass sie sich schon wieder gut ergänzen! ;-)

Übrigens, das CutControl ist nicht nur für den Einsatz bei Gehrungsschnitten gedacht. Es unterstützt dabei einen richtig geraden, präzisen Schnitt zu machen indem man es einfach an der angezeichneten Linie anlegt und dieser dann folgt.

Viele Grüße, Katharina
2011-01-27 16:46:04

hi katharina,

ja ich habe gesehen, dass das CutControl auch für gerade schnitte verwendet werden kann.
für einen ungeübten stellt es auch eine nützliche hilfe dar, aber der geübte wird es für einen geraden schnitt nicht brauchen, da ist es eher hinderlich.
begründung :o)
- die 18Li ist als akkumaschine für mich ein gerät für den schnellen schnitt ohne große vorbereitungszeit
- CutControl baut ein gutes stück nach vorne was die einsatzfelder einschränkt ( siehe oben )
- kunststoffteile setzen sich sehr schnell mit feinem staub zu was meist auch bei guter ausleuchtung die sicht auf die angezeichnete schnittlinie erschwert. ich für meinen teil bin dann auch zu faul um nach jedem schnitt alles mit einem tuch wieder schön sauber zu machen ;-)

da es den ungeübten aber gut unterstützt, betrachte ich CutControl aber als ein nützliches hilfsmittel, gerade unter berücksichtigung der von euch angepeileten käuferschicht. ;o)

lg
andreas
2011-01-29 12:28:40

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