PSR Select - hat seine Bits immer dabei

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Bosch PSR select Testbericht von shortyla 1 Kommentar
Vom 31.07.12 Geändert 2012-07-31 21:34:50

Testbericht Bosch PSR select von shortyla

Nachdem ich das Paket erst am 09.07.12 erhalten habe und danach gleich ein Leidensweg beim Zahnarzt begann, der dann auch gebohrt hat,  war mir nicht mehr zum Schrauben zu mute. So mochte ich auch mein geplantes Projekt, die Holzdecke in der Diele zu erneuern, nicht in Angriff nehmen.  

Aber geschraubt habe ich doch.

Zur Fertigstellung des Tellerschleifers kam das Gerät gerade recht, das ich mit dem Selekt dann zweimal De- und montierte. Meine anfängliche Freude ob des handlichen Gerätes mutierte dann zur Begeisterung. Obwohl ich das Gerät nach Erhalt nicht "tankte" (ein schönes Piktogramm am Gerät), führte ich ca. 50 Raus- Rein -Schraubungen mit 4 x 45 mm Schrauben (vorgebort) an dem Tellerschleifer aus. Nachdem ich bei einer Verkehrskontrolle den Zulassungsschein, den ich vor einem Jahr unterm Lenkrad in einem Schlitz steckte, nicht fand, musste ich die Innenverkleidung abnehmen - und da ist so ein kleines Gerät wie geschaffen dafür. Da bei dieser Aktion zwei Schrauben um einige Zentimeter tiefer lagen, war es auch kein Problem eine vorhandene Bit-Verlängerung einzusetzen.

Auch bei einer Anfertigung eines LED-Leuchtrahmens hab ich den Bosch PSR select verwendet.

Da ich das o.g. Projekt nun verschoben hatte, hab ich einfach mal das Gerät "getankt" und führte nun an einer beschichtete 22 mm Spanplatten auf einen  60x60 mm Fichtenblock Schraubungen mit verschiedenen Schraubengrößen durch.   Alles ohne vorbohren.

20 Stück 3 x 35mm Schrauben alle in Holzebene versenkt
20     "     3 x 45mm                           ---"---
15     "     4 x 50mm                           ---"---
1       "     5 x 70mm nicht versenkt, und es leuchtete die rote "Ampel" auf und das Gerät stand still.

Auweia.  Ich wollte das Ladegerät anstecken, da war die "Ampel" wieder auf grün und die Maschine lief wieder. Nun schraubte ich zuerst alle kürzeren Schrauben und zum Schluß auch noch die 70er  problemlos raus.
Danach verwendete ich es ohne Nachladung zum Einbau einer Festplatte an meinem PC und es läuft immer noch.

Das Gerät liegt gut in der Hand, das Gewicht nicht belastend für die Tätigkeiten und doch mit einem, für diese Größe des Gerätes, ungewöhnliches Drehmoment.

Die Beleuchtung für die Bit-Auswahl ist auch bei hellem Tageslicht sehr gut, die Trommel lässt sich leicht drehen und rastet gut ein, sowie auch der Schieber für die Bit-Ladung.  Auch die gezielte Beleuchtung ist positiv erwähnenswert.

Aufgrund  der Möglichkeit, verbrauchte Bits mit Standardbits ersetzen und auch kurzfristig längere Bits oder Verlängerungen einsetzen zu können, ist von großem Vorteil.      

Einziges Problem ist, dass ich beim Linkslauf , meiner Meinung zu leichtgängigen Umschalter durch einen festeren Griff mit dem Zeigefinger immer wieder auf Rechtslauf umschaltete. Der Griff ist eben so gestaltet, dass man unwillkürlich mit dem Zeigefinger an den Umschalter drückt. (Siehe Abbildung 12, 13). Nimmt man den Schrauber weiter unten, hat man das Gerät nicht mehr so "fest" im Griff und dadurch eine verringert,  verkantete Schubkraft, die gerade beim Ausdrehen einer Schraube wichtig ist.

Das Gerät ist durch die kompakte Ausführung für Heimwerker und Hobbymonteure bestens geeignet und ich würde es mir auch kaufen. Ein Lederhalfter mit Klettverschluss für das Gerät ist geplant.

Danke für das Vertrauen und für's Testgerät,
mit freundlichen Grüßen

shortyla 
 

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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 219412&posted=1#post219412.
2012-08-21 11:45:32

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