PTK 3,6 LI -
der handliche Helfer!

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Tacker-Ti-Tack – Zack – Zack 1 Kommentar
Vom 31.03.12 Geändert 2012-03-31 16:04:18
Ich – Frau!!! – hab mich mal wieder für einen Test beworben. Für ein Gerät, bei dem ich denke, dass Frauen auch gut damit umgehen können und das auch in vielen Bereichen Anwendung finden.
Diesmal ist es ein Akku-Tacker PTK3,6 LI –( für alle anderen Frauen: LI heißt dass der Tacker mit einem Li-Ionen-Akku bestückt ist. ) – dieser Akku bietet sehr viele Vorteile ich kenne mich darin super aus – quatsch – ich hab aber in wikipedia nachgelesen und wer das auch möchte – hier ist der Link dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator

Grundsätzlich hab ich mir mal überlegt für was ich schon alles einen Tacker gebraucht habe:

1. Ich mache oft meine Bilderleinwände selber – da mein Schatz mir oft die Rahmen macht oder ich einfach einen alten Bilderrahmen nehme und mit Leinwand bestücke, kommt mich das ganze billiger und ist stabiler (bilde ich mir wenigstens ein).

2. Wenn ich einen Stuhl, die Eckbank oder dergleichen beziehe

3. Im Auto habe ich schon mal einen Stoff angetackert, der lose war

4. Und wenn ich meinem Schatz beim Isolieren helfe –da muss man dann die Folie antackern (Siehe Bild)

Bisher habe ich dies mit einem billigen Handtacker gemacht –was nicht sehr Erfolgversprechend war – oder mit dem Presslufttacker meines Schatzes, vor dem ich totalen Respekt habe (vor dem Tacker natürlich :-) ) da er einen enormen Krach macht und einen Rückstoß hat, der für zarte Frauenhände wohl nicht so geeignet ist.

Daher kam mir der Test gerade richtig – ich schau mir den Tacker mal genau an:

Er ist relativ leicht – liegt gut in der Hand und auch durch die Gummierung fest in der Hand. Und er hat kein störendes Kabel oder einen störenden Schlauch auf den man aufpassen muss.

Erster Eindruck:

Also der erste Eindruck ist wirklich super. Ich hab also erst einmal das Gerät mit dem beiliegenden Netzteil aufgeladen – durch die Akku-Ladezustandsanzeige kann man auch gut erkennen wann der Akku voll und wann unter 30% ist – dann leuchtet er nämlich rot – bei nicht ganz voll blinkt er grün und wenn er voll ist leuchtet er dauernd grün. Ist also auch für mich leicht verständlich….

Man sieht durch ein kleines Fenster die Füllstandanzeige der Klammern – das finde ich auch super.

Erste Schritte - Vorbereitung:

Beim ersten Laden sollte man ihn schon 3-5 Stunden an den Strom hängen – ansonsten ist es eine LI-Akku egal wie voll oder ob man zwischendurch lädt – was ja bei herkömmlichen Akkus nicht so toll war – siehe wikipedia!

Als dann der Tacker geladen war habe ich ihn mit Klammern bestückt. Dabei kann man unterschiedliche Klammern verwenden. Die Breite dabei ist immer 11,4mm aber die Länge der Klammern ist variabel – man kann von 4mm bis 10mm lange Klammer verwenden – je nach Bedarf. In das Magazin passen 100 Klammern. Zum Öffnen dreht man das Gerät auf den Kopf und zieht das Magazin heraus und legt dann die Klammern ein. Das Magazin wieder schließen und fertig.

Ich gebe zu das war wohl kinderleicht, aber ehrlich gesagt ganz wohl war mir trotzdem nicht dabei. Ich habe einfach einen besseren sogenannten Kinderschutz vermisst. Sicher man kann nicht tackern ehe man nicht mit der Tackerfläche auf eine harten Gegenstand stößt – aber wer sagt mir dass die Gegenfläche nicht gerade meine Hand oder mein Knie ist…

Der Test:


So nun wird es ernst. Wir haben neue Dachfenster eingebaut, da habe ich meinem Schatz mit dem Tacker geholfen die Folie anzutackern. Siehe Bild – ich war erstaunt wie leicht die Klammern in das alte Harte Holz gingen –und mit wenig Kraft und wenig Krach. Ich hab kein ganzes Magazin geleert aber der Tacker hat auf jeden Fall gut durchgehalten und da er relativ leicht ist hat auch meine Hand und meine Kraft gut ausgereicht.

Als nächstes habe ich dann einen Bilderrahmen getackert. Die Leinwand wird zugeschnitten und angezeichnet und vorgefaltet und dann mit dem Tacker angeschossen. Ihr könnt auf den Bildern die Schritte sehen. Es hat gut funktioniert und es ging wirklich einfach – ein Rückstoß war nicht zu spüren, aber es kam mir vor wie wenn der Tacker kurz vor dem Schuss erst einmal Luft holt – ist natürlich Quatsch aber beschreibt das Geräusch vielleicht ein wenig…Zu guter Letzt zeige ich Euch noch ein paar Bilder die ich gemalt habe.

Fazit:

Der Tacker liegt gut in der Hand, ist leicht und handlich. Ich habe nicht das Gefühl dass ich einen Hörschutz dabei tragen muss aber es wird auf jeden Fall empfohlen. Ich finde ihn angenehm leise. Er hat die nötige Power und auch die Akkuzeit ist wirklich genug. Sicher wäre es bei andauerndem Betrieb besser wenn man einen Akku wechseln könnte. Was sicher auch toll wäre damit man nicht das ganze Gerät entsorgen muss wenn der Akku kaputt ist. Ich habe ihn in Hartholz und Weichholz getestet und konnte keinen großen Unterschied entdecken. Ansonsten wäre ich noch für einen besseren Schutz, denn wie leichtdrückt man den Abzug obwohl man nicht möchte und ist statt auf dem gewünschten Platz mit den Klammern doch wo anders gelandet… oh ich möchte das nicht mal denken. Daher ein klares Ausschalten zusätzlich wäre mir lieber. Ansonsten kann ich den Tacker mit klarem JA empfehlen. Ein tolles Werkzeug auch für die Frauen….

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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 184489#post184489.
2012-05-03 14:20:50

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