PTK 3,6 LI -
der handliche Helfer!

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Testbericht PTK 3,6LI 1 Kommentar
Vom 27.03.12 Geändert 2012-03-27 21:20:39
Testbericht PTK 3,6LI

Zunächst möchte ich mich hier noch mal dafür bedanken, dass ich zu den glücklichen Testern zählen darf.

Aber ich möchte euch ja nicht lange auf die Folter spannen daher:

Verpackung und Lieferumfang:

Der PTK 3,6 LI wird in einer Blechdose ausgeliefert, die meiner Meinung nach etwas zu klein geraten ist. Zum Lieferumfang gehören neben dem Tacker und der Dose noch ein Ladekabel, die Bedienungsanleitung und ein Päckchen 8 mm-Klammern.

Die Dose ist, wie oben schon erwähnt, etwas zu klein geraten, der Lieferumfang ist zwar schön verstaut, aber jedes andere Zubehör muss separat verstaut werden. Weiters wirkt sie nicht sehr stabil, trotz guter Verpackung kam diese schon verbeult bei mir an. Ein Koffer wie beim Vorgänger wäre hier wirklich praktisch.

Gebrauchsanleitung:

Die Gebrauchsanleitung umfasst 194 Seiten wovon allerdings nur 14 Seiten auf Deutsch sind. Zählt man noch die Seiten mit den Skizzen und dem Zubehör hinzukommt man auf 17 Seiten. Von den 17 Seiten nehmen die Sicherheitshinweise 7 Seiten ein. Gerade einmal 2,5 Seiten erklären die Handhabung des Gerätes, der Rest fällt auf Service- und Entsorgungshinweise. Diese 2,5 Seiten erklären ausführlich das Laden des Akkus und das Bestücken des Magazins. Das tatsächliche Benutzen des PTK 3,6 LI wird gerade mal in drei Zeilen erklärt. Mehr ist aber auch nicht nötig, denn die Handhabung ist sehr einfach.

AUFSETZEN –ANDRÜCKEN – ABDRÜCKEN

Lieferumfang Testpaket:

Zusätzlich zum Standard-Lieferumfang war im Testpaket auch noch ein Klammer-Entferner und drei weitere Päckchen Tackerklammern. Somit standen mir Klammern von 4 – 10 mm zur Verfügung.

Der PTK 3,6 LI:

Da ich auch schon mit dem Vorgängermodell arbeiten durfte, fielen mir gleich ein paar Unterschiede auf. Zuerst einmal ist er wesentlich kleiner und leichter als sein Vorgänger. Hingegen fehlt die Stärkeneinstellung sowie das eingebaute Licht und es können keine Stifte „verschossen“ werden. Letzteres finde ich echt schade, da ich diese Funktion gerne für Rückwände verwendet habe.

Vom optischen her macht der PTK 3,6 LI einen guten Eindruck. Lediglich der Griff ist, vermutlich auf Grund des darin untergebrachten Akkus, etwas zu dick geraten. Meine Freundin, deren Hände deutlichkleiner sind als meine, hatte schon ein klein wenig Probleme.

Die Teststrecke:

Bevor der Tacker in der Praxis eingesetzt wird, und um den Anforderungen eines Produkt-Testers gerecht zu werden, haben wir eine Teststrecke angelegt.

Als Untergründe haben wir vorhandene Reste einer Rückwand, einer Weichholzleiste und einer Buchenplatte hergenommen. Darauf geheftet wurde eine Sisalschnur, ein Jeansfetzen, ein Stück Pappe und Papier.

Angefangen haben wir mit einer 2x2 cm Weichholzleiste, auf die wir die verschiedenen Materialien mittels 4 mm und 8 mm Klammern getackert haben. Der PTK 3,6 LI hat hierbei alle Materialien tadellos angeheftet. Lediglich bei der Schnur konnte er die Klammer nicht ganz versenken, dies lag jedoch eher an der Beschaffenheit der Schnur. Ebenso verhielt es sich bei dem Test mit der Buchenplatte und der Rückwand.

Fazit Teststrecke: tadellos gemeistert, egal ob Weichholz oder Hartholz

Der erste Einsatz: 3mm Rückwand und Sperrholzplatte

Mein erstes Einsatzgebiet für den Tacker war die Rückwand eines Bücherregals. Grundsätzlich hat der Tacker die von mir verwendeten 8 mm Klammern schön versenkt. Allerdings standen auch ein paar noch gut einen Millimeter über. Setzt man das Gerät allerdings gut auf und hat etwas Druck von der Gegenseite packt der PTK 3,6 LI diese Aufgabe ganz gut.

Der zweite Einsatz: Kunstleder Tackern

Wir haben dann noch unser Schuhregal um eine Sitzmöglichkeit erweitert. Dazu haben wir Kunstleder auf eine Rohspanplatte, auf die eine Schaumstoffplatte geklebt wurde, getackert. Dazu haben wir die 6 mm Klammern verwendet. Auch hier gab es keinen Grund zur Beanstandung. Der PTK 3,6 Li trieb die Klammern auch durch das Kunstleder in die Spanplatte.

Abschließend noch die Fragen zusammengefasst:

1.) Welche Projekte hast du mit dem Akku-Tacke PTK 3,6 LI erstellt.

Rückwand befestigen
Sitzfläche für Vorzimmer


2.) Welche Klammerlängen hast du dafür verwendet.

Für Rückwand befestigen: 8 mm
Für Befestigung von Kunstleder: 6 mm


3.) Wie beurteilst Du die Leistung des Akku-Tackers PTK 3,6 LI?

Er könnte zeitweise stärker sein aber erfüllt seinen Zweck


4.) Wie leicht fällt dir die Handhabung?

Sehr einfach: AUFFÜLLEN – AUFSETZEN –ANDRÜCKEN – ABDRÜCKEN


5.) Bist du zufrieden mit den Arbeitsergebnissen?

Ja, die Klammern werden schön versenkt und sitzen auch fest. Bei manchen Materialien wäre etwas mehr Leistung wünschenswert.


6.) Erfüllt der Akku-Tacker PTK 3,6 LI Deine Anforderungen und Erwartungen?

Ja, bisher wurden alle Erwartungen und Anforderungen erfüllt. Kleines kompaktes und trotzdem starkes Gerät.


7.) Was können wir zukünftig am Akku-Tacker PTK 3,6 LI verbessern?

Etwas mehr Leistung, Eingebautes Licht zur Beleuchtung des Arbeitsbereiches,


8.) Für welche Anwendungen würdest du den Tacker in Zukunft verwenden?

Nächstes Großprojekt: Pokertisch, Bespannen des Spielfelds und der Armauflage.

Neubespannen von Sitzflächen

Aufspannen von Leinwänden auf Keilrahmen

Kleine Bastelarbeiten

NEXT
1/12
PREV

Kommentar schreiben

Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 182283#post182283.
2012-04-26 10:13:41

Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com
Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!