ART 26-18 LI – Kraftvolles, sauberes Trimmen ohne Unterbrechungen

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Akku-Rasentrimmer ART 26-18 Li 2 Kommentare
Vom 29.04.14 Geändert 2014-04-29 20:00:03
Testbericht  ART 26-18 LI Akku-Rasentrimmer
Johannes Loew
 
Hallo liebe Leser!
An dieser Stelle möchte ich mich wieder bei dem 1-2-do.com Team und Bosch für den ART 26-16 Li bedanken.
 
Meinen Testbericht habe ich wieder in 5 Bereiche gegliedert.
1. Lieferumfang und Verpackung
2. Erscheinungsbild
3. Technische Daten
4. Handhabung
   4.1 Eigene Erfahrungen
   4.2 Omas Erfahrungen
5. Fazit (Pro/Contra)
 
Lieferumfang und Verpackung:
Geliefert wird der ART in einem großzügigem Karton in Bosch Grün.  Inhalt ist der Rasentrimmer, 18V Li Akku, Schutzhaube für Messer, 2 Messer incl. deren Aufnahme und Ladegerät. Das Paket ist so gestaltet, dass einem direkten Loslegen nichts im Wege steht.
Der Lieferumfang laut Handbuch ist hier etwas verwirrend, da dort das Rollrad als dem Lieferumfang zugehörig aufgezeigt wurde.
 
Erscheinungsbild:
Der ART wird in einem Stück geliefert. Schutzhaube und Messeraufnahme müssen vor Inbetriebnahme montiert werden. Dies gestaltet sich nur bei der Schutzhaube etwas schwierig, da hier 2 Torx Schrauben seitlich nach einrasten der Haube eingedreht werden müssen. Da jedoch beide Schraubengänge vertieft wurden und diese auch recht schwer zu drehen sind, braucht es ein wenig Geduld und Nerven, bis die Haube richtig sitzt. Dies ist aber auch die einzige Hürde bis zur Inbetriebnahme.  
Der Akku wird unterhalb des Griffes nach dem Bosch Akku-Prinzip einfach ein geklickt. Die Platzierung des Akkus ist sehr gelungen, da so ein hoher Schwerpunkt und somit eine angenehme Handhabung erreicht wird. Auch meine Oma war positiv von Gewicht und Haltung überrascht.
Bosch nimmt so entgegen vieler anderer Hersteller das Gewicht aus dem Mähkopf und macht so auch längeres Arbeiten mit dem ART möglich. Es entsteht keine große Hebelwirkung mehr durch diesen. Dadurch ist auch genaueres  Arbeiten  möglich. Ein Vorteil im Bereich Garten, wo doch oft auf Optik gearbeitet wird.
Die Höhen-Einstellung  ist denkbar einfach und wird einfach über einen Knopf am oberen Teil des Trimmers und ziehen an der Aluminiumverbindung zwischen Griffteil und Mähkopf verstellt. Auch hier liegt wieder ein gutes Urteil von meiner Oma vor, die mit über 80 Jahren die Höhe angenehm und ohne großen Kraftaufwand verstellen konnte.
Der Mähkopf selber ist drehbar und man kann so auch an schwierigen Stellen, zB. unter Hecken, Bänken oder an Rasenkanten trimmen, ohne lästige Verrenkungen hinlegen zu müssen.  Nur die Drehrichtung verwirrt manchmal, da der Kopf sich nur in eine Richtung drehen lässt, was aber nach mehrmaligem Arbeiten mit dem ART auch kein Problem mehr darstellt. Auch hier konnte meine Oma selbstständig den Drehkopf in seiner Postition verändern.
Die Messeraufnahme wird einfach werkzeuglos auf den Mäkopf Zapfen aufgesteckt. Das Messer wird durch eine Öffnung eingeführt und ein geklippt. Lediglich hier kamen meine Großeltern an ihre Grenzen, da das Einklippen ein wenig Kraftaufwand erfordert. Da es aber hier um die Aufnahme des Messers und somit um einen Sicherheitsbereich geht, ist ein fester Sitz unerlässlich, also auch ein etwas schwierigerer Einbau durchaus gerechtfertigt.
Am Mähkopf befindet sich noch ein Abstandshalter für das Messer. Dieser ist verstellbar und kann auf die Aktuelle Messerlänge eingestellt werden. In der Obersten Einraststellung  ist die Distanz von einem neuen Messer voreingestellt. Dies erleichtert die Justierung. Problem ist hier jedoch, dass in anderen Stellungen die Metallstange leicht verrutscht und somit das Messer weiter abnutzen kann.
Hier wäre eventuell eine Einraststellung mit mehreren Stufen sinnvoll, damit der Distanzhalter nicht durch anstoßen an Mauern, Steinen etc verstellt werden kann.
Der oberer zweite Haltegriff lässt sich ebenfalls Problemlos verstellen. Gegenüber festen Griffen bei viele anderen Rasentrimmern auch ein Vorteil für größere Menschen, da diese den Griff so künstlich verlängern können und auch mehr Hebelwirkung erzeugt werden kann. Es wird so auch einem ermüden der Arme vorgebeugt und gleichzeitig eine gerade und gesunde Rückenhaltung erzielt.
 
 
 
 
 
 
Technische Daten:
 
·  18 Volt
·  Lithium-Ionen-Technologie
·  Teleskopstiel
·  90° drehbarer Schneidkopf
·  Pflanzenschutzbügel
·  Vertikales Kantenschneiden 90°
Akkuladezeit1,5 h
Schnittkreisdurchmesser26 cm
Höhenverstellung80 – 115 cm
SchneidsystemDurablade
Gewicht2,5 kg
 
 
 
Handhabung:
Die Handhabung war für mich relativ leicht, nicht nur durch das geringe Gewicht, sondern auch durch die kompakte Bauweise. Der ART ist nicht länger und breiter als nötig und sorgt so für konkretes und direktes Arbeiten an Rasenkanten. Getestet wurde der ART einerseits durch mich und durch meine Großeltern, beide über 80 Jahre alt. Für mich stand genaues und schnelles Arbeiten im Vordergrund, wohingegen für meine Großeltern Gewicht und Rückenfreundlichkeit und damit verbunden auch längeres Arbeiten ohne Unterbrechung wichtig waren. Durch die variable Höhen- und Griffstellung können auch mehrer Personen unmittelbar nacheinander an dem ART arbeiten. Die Verstellung ist leichtgängig und einfach gestaltet. Auch meine Großeltern kamen damit sehr gut zurecht. Schnelles Arbeiten ist mit dem ART gut möglich, da geringes Gewicht und durch Drehung des Mähkopfes. So konnte ich untere anderem auch die Rasenkanten abfahren, wo ein Rasenmäher nur nach oben gewachsenen Gras erwischt, kann so die Kante sauber abgefahren werden. Das Messer überzeugt durch sauberen Schnitt.  Da der ART durch sein Schneidsystem Durablade angepriesen wird, habe ich das Messer am Hochbeet und Trittsteinen getestet. Es soll durch seine Rückschlagtechnik, also kein Festsitzendes Messer, länger halten. Für den gesamten Garten meiner Großeltern bei einem Schnitt reicht ein Messer vollkommen aus. Die Abnutzung beträgt knapp 1,5cm des Schnittbereiches von der Spitze an gesehen. Insgesamt sind es rund 15m Steinkanten.  Zunächst war ich überrascht wie schnell sich das Messer abnutzte, angesichts des Preises der Messer ist jedoch die Abnutzung gegenüber einem Draht deutlich günstiger.  Im Garten meiner Oma wird ein Messer pro Schnitttag benötigt. So sind im Monat  etwa drei bis 4 Messer nötig. 24 Messer kosten im Schnitt 7,5€. Die Kosten belaufen sich so auf 1€ im Monat. Angesichts der Arbeit die ein Mähdraht Wechsel und dessen Kosten ausmachen, ist das Durablade in meinen Augen eine sinnvolle Technik. Der Wechsel gestaltet sich für mich einfach, für meine Großeltern etwas schwieriger da etwas Kraftaufwand nötig ist. Aber laut meinen Großeltern auch kein größeres Problem. Positiv ist mir auch die Arbeitslautstärke aufgefallen. Der ART ist während des Schnittes absolut nicht störend. Im großem und ganzen ist der ART benutzerfreundlich und auch ältere Menschen können ihn gut bedienen.  Das Messersystem ist gut gelöst. Einzig Problem ist die Messer Abstandsstange, welche sich beim Anschlagen an Mauerwerk und Kanten leicht verstellt und so weitere Abnutzung des Messers zulässt.
 
Fazit:
+ geringes Gewicht
+ Rückenfreundlich durch gerades Stehen
+ ältere Menschen können damit arbeiten
+ Durablade Messersystem
+ leichte Bedienung
+ sauberer Schnitt
 
Contra
- Montage von Schutzhaube
- Abstandshalter wackelig und nicht fest genug


Im großem und ganzen ist der ART ein guter Rasentrimmer, der nicht nur durch Gewicht und Handhabung, sondern auch durch eine starken und konstanten Motor überzeugt. Auch die Akkulaufleistung ist sehr gut und man bekommt mit einer Ladung den ganzen Garten getrimmt. Des weiteren ist die Verarbeitung wieder Top. Aber bei dem Preissegement und Hersteller sollte man auch mit nichts anderem zufrieden sein. Die Abstandshalterung könnte jedoch robuster gestaltet werden.
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 713419#post713419.
2014-08-08 16:21:24

Langsam bekomme ich Lust auf das Gerät :-)
Mal sehen ob ich das kabelgebundene Gegenstück über den Jordan jage.
2015-03-23 19:33:31

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