PSM 10,8 LI - Der erste Schleifer mit Power Automatic

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Elektrowerkzeuge auf die Probe

Bosch PSM 10,8 Li Test 1 Kommentar
Vom 25.09.12 Geändert 2012-09-25 15:56:43
Ich hatte mich für den Test des PSM 10,8 Li beworben, und freute mich, als ich ausgewählt wurde. Ein paar Tage später kam das Paket von Bosch. Da war er: der PSM 10,8 Li mit Koffer, 2 Akkus, Ladegerät, Absaugadapter, je 10 Schleifpapiere der Körnungen 80 + 120. Habe sogleich beide Akkus geladen.

Sein erster Einsatz: ich habe meinen Bio-Ethanolofen mit Vermiculite ausgekleidet. Vermiculite ist ein Mineral, das sich sägen, bohren, schleifen lässt. Die Platten habe ich zugesägt, und dann mit dem PSM 10,8 Li erst die schmalen Seiten geschliffen, und danach die Kanten angefast. Sodann überprüfte ich die Passgenauigkeit meiner Arbeit. Das artete zu einem kleinen Spiel aus. Schleifen - prüfen - schleifen - prüfen. Und das Platte für Platte. Den Staub, den der PSM produzierte, habe ich dabei mit meinem Kärcher mittels beiliegendem Adapter abgesaugt.

Einsatzergebnis: Der PSM lässt sich gefühlvoll bedienen. Er ist so leicht, daß man fast das Gefühl hat, die Platte mit der Hand zu schleifen. Die Absaugung funktioniert sehr gut.

Zweiter Einsatz: Mein Nachtkästchen erhält eine Schublade.
Dazu habe ich das Nachtkästchen in seine Einzelteile zerlegt. Für die Schublade benötige ich das gleiche Holz. Das Kästchen ist aus unbehandelter Kiefer, und zeigte deshalb Verdunklungen. Ich habe keine Kiefer in unserem BM bekommen, und Fichte ist zu hell. Allerdings fand sich in meinem Holzfundus eine lackierte Kieferplatte.
Alle Holzteile des Nachtkästchens habe ich nun mit dem PSM solange geschliffen, bis keine Farbunterschiede mehr zu erkennen waren. Die lackierte Platte (der Klarlack war über 20 Jahre alt) war eine Herausforderung für den PSM. Erst das 80er Papier aufgeklettet, die Staubabsaugung drangesteckt, die Mickey-Mouse aufgesetzt, und ab gings. Mit kreisenden Bewegungen und den Druck steigernd. Kein Problem für den PSM. Er produzierte brav feinen Staub. Jetzt kommt der Ehrgeiz! Meine alter Schwingschleifer lässt nach, wenn ich stark drücke. Was macht der PSM? Ich drücke mit beiden Händen. Der PSM schleift unverdrossen weiter. Ich mache schon fast einen Handstand, da schaltet der PSM den Turbo ein! Jetzt blinkt die Anzeigelampe ganz schnell, und der PSM wird lauter und schleift stärker. Das Ergebnis ist gigantisch. Er produziert fast den gleichen Schleifabtrag wie mein PEX 270.

Einsatzergebnis: Der PSM ist einfach nicht aufzuhalten. Er tut das was er kann: Schleifen, schleifen und nochmal schleifen. Egal ob mit oder ohne Druck. Gratulation an die Leute von Bosch! Der PSM ist phantastisch!

Ich habe bei meinen Schleifarbeiten mit jedem Akku ca. 45 Minuten gearbeitet. Mit dem Turboeinsatz wird die Laufzeit reduziert. Aber wer schleift schon durch. Und mit 2 Akkus gibt es keine Arbeitsgrenzen.

Zur Reinigung ist zu sagen: Der PSM wurde von mir immer wieder mit dem Kompressor (mit Wasserabscheider) ab- und ausgeblasen, was beim Arbeiten mit der Absaugung fast nicht nötig ist. Und mit der Absaugung ist der PSM immer noch handlich.

Der PSM liegt sehr gut in der Hand. Er erzeugt keine starken Vibrationen, und ist durch die Softeinsätze gut zu halten. Er ist leicht, und lässt sich dadurch sehr gefühlvoll einsetzen. Damit übertrifft er meine Anforderungen und Erwartungen. Das Schleifergebnis ist um Klassen besser, als es der PRIO kann. Der PSM ist ab jetzt meine "Nummer EINS", wenn es was zu schleifen gibt, und das ist bei jedem Projekt der Fall. Zu verbessern gibt es nichts. Der PSM 10,8 Li ist erwachsen.

Danke BOSCH!
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Hallo Zusammen,

den Thread zur Diskussion über diesen Testbericht findet Ihr unter http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?p= 239004#post239004.
2012-10-16 17:37:57

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