Heißes Teil: Die Akku-
Heißklebepistole PKP 7,2 LI

Mitglieder der 1-2-do.com stellen Bosch
Elektrowerkzeuge auf die Probe

Glitzersteine mit einer Klebepistole kleben - kaum zu glauben aber wahr 0 Kommentare
Vom 28.03.11 Geändert 2011-03-28 22:22:22
Danke, dass ich die Bosch PKP 7,2 LI testen durfte - so viel Spaß beim Kleben von Kleinteilen hatte ich lange nicht.

Zuerst einmal zur Verpackung

Die Klebepistole kam sehr gut verpackt bei mir an. Aber schon beim Auspacken fiel mir auf, dass die Klebepistole nur in einem Pappkarton eingepackt war. Das ist bei diesem hochwertigen Produkt echt schade, weil selbst meine wirklich billige No-Name Klebepistole einen passenden Plastikkoffer besitzt.

Ladezeit

Die erste Aufladung hat keine 20 min gedauert. Das fand ich erstaunlich schnell und machte mir Hoffnung, dass auch während des Arbeitens eine schnelle Aufladung möglich ist.

Aufheizzeit

Vom Drücken des Startknopfes bis zum Einsatz dauert es gerade mal 13 s. Die Maschine ist auf jeden Fall schneller zum Arbeiten bereit als ich. LOL

Tropfenbildung

Die doch nicht gerade kleine Auffangschale ließ erst einmal die Vermutung zu, dass sich auch bei dieser Klebepistole viele Tropfen bilden. Aber, ich wurde eines besseren belehrt. Nach 45 min arbeiten hatte sich in der Schale ein einziger Tropfen angesammelt. Erstaunlich!

Filigranes Arbeiten

Große Teile mit sehr viel Kleber zu versehen, das kann auch meine No-Name Klebepistole super lösen. Aber kleine feine Arbeiten, sind mit dieser kaum möglich.
Hier hat mich die Bosch absolut überrascht, wie ihr an meinen beiden Testobjekten sehen könnt.

Testobjekt Mosaiksteine

Auf einem Tee-Lichterglas Mosaiksteine anzubringen ist nicht wirklich einfach. Jeder,der das einmal probiert hat, kann ein Lied davon singen. Selbst mit normalem Kleber ist eine Matzerei nicht ausgeschlossen.

Mit der Bosch ging diese Arbeit super einfach. Den ersten Mosaikstein habe ich noch ganz vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger genommen und ein kleinen Klecks Kleber aufgebracht. Durch die schmale Düse ist ein Verbrennen praktisch ausgeschlossen. Der Miniklecks Kleber ist genau richtig, so dass nach dem Aufsetzen nichts unter den Musiksteinen hervorquillt.

Testobjekt Herzschachtel mit Rosen

In einem weiteren Testobjekt habe ich Glitzersteinchen, Rosen und ganz dünnes Werk verarbeitet. Das Werk auf die Schachtel aufzubringen ist noch relativ einfach - da muss der Kleber und nur ausreichend verteilt werden. Die Blätter und die Rosenknospen sind da schon ein wenig schwieriger. Hier sollte nach dem Aufkleben keinerlei Kleber mehr zu sehen sein. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, ist der Versuch zu 100 % gelungen.

Glitzersteinchen aufkleben


Die kleinen Glitzersteinchen sind zwischen 0,3 - 1 mm im Durchmesser. Diese kleinen Steinchen exakt auf die Rosenblätter zu setzen ist schon eine Herausforderung. Selbst hier war die Bosch so mancher gepriesenen Kleberflasche überlegen. Durch vorsichtiges drücken am Griff kann die Klebermenge sehr exakt dosiert werden. Damit ist es möglich auch solch kleine Glitzersteinchen aufzukleben.

Vorteile der Klebepistole

Schnelles Arbeiten, kein störendes Kabel, und die sehr genaue Dosierung der Klebermenge, sind für mich unschätzbare Vorteile. Allein aus diesen Gründen würde ich die Klebepistole kaufen und empfehlen. Darüber hinaus beeindruckt die schnelle Ladezeit und die Sicherheit durch die automatische Abschaltung.

Nachteile Klebepistole

Wie schon erwähnt, hätte ich mir bei einer so hochwertigen Klebepistole einen passenden Werkzeugkoffer gewünscht. Würde die Bosch noch eine auswechselbare Düse für großflächiges Arbeiten besitzen, wäre sie das perfekte Werkzeug.

Noch weitere Informationen zum Produkttest findet ihr unter:
Kabellose Klebepistole von Bosch - unser Test auf Herz und Nieren
NEXT
3/3
PREV
Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com Hier gehts zum Gewinnspiel 'Bohrgeräusch des Monats' auf 1-2-do.com
Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!